Was wird gebaut?
So entsteht die neue Logistikhalle Porsche Hungaria in Budaörs
Die Kapazitätserweiterung des größten Autoimporteurs des Landes macht erhebliche Fortschritte. Seit der Grundsteinlegung im November 2025 Grundsteinlegung im November 2025 laufen sowohl in der neuen als auch in der bestehenden Halle intensive Bauarbeiten zur weiteren Erweiterung des Porsche Hungaria Logistikzentrums.
Die Umgestaltung, Erweiterung und Errichtung des Projekts in zwei Bauabschnitten wird von SWIETELSKY Magyarország Kft. durchgeführt. Für die technische Überwachung des Projekts ist CÉH Tervező, Beruházó és Fejlesztő Zrt. verantwortlich.
Ferenc Horváth, leitender Bauleiter, gab detaillierte Auskünfte über den aktuellen Stand der Erweiterung des regionalen Logistikzentrums in Budaörs Parts Center sowie über die nächsten Schritte Horváth Ferenc.
Von den Grundlagen bis zum Aufbau
Der Bau der neuen Halle begann mit den Fundamentarbeiten, die inzwischen zu einem großen Teil abgeschlossen sind. „Die Fundamentarbeiten und die Errichtung der Bodensonden sind abgeschlossen, und parallel dazu liefen die Erdarbeiten sowie der Kanalbau”, sagte Ferenc Horváth. Er fügte hinzu, dass derzeit bereits die Montage der vorgefertigten Bauteile im Gange sei, sodass das Gebäude langsam „aus dem Boden wächst”.
Parallel dazu fanden am bestehenden Hallenkomplex umfassende Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten statt. Die Konstruktionen der neuen Andockstellen und Scherenhebebühnen wurden errichtet, der Industrieboden und die darunter erforderliche Bodenauffüllung wurden fertiggestellt, und derzeit laufen auch die Verkleidung mit Sandwichpaneelen sowie die Dachdämmung. Darüber hinaus laufen derzeit der Bau des Abfallentsorgungsbahnsteigs, der Straßenbau auf der Südseite sowie die elektrische Vorinstallation der Docktore und die Erweiterung der Sprinkleranlage.
So entsteht das Gerüst der Halle
Einer der wichtigsten und zugleich spektakulärsten Abschnitte des Projekts ist die Montage der Tragkonstruktion, die derzeit an der neuen Halle stattfindet. „Wir montieren vorgefertigte Stahlbetonsäulen, -träger, -balken, -riegel, -gesimse und -sockel, die wir mit Stahlgitterrosten ergänzen; darauf werden dann die das Dach tragenden Trapezbleche verlegt”, erklärte Ferenc Horváth.
Die Bauarbeiten verlaufen nach einem präzisen Zeitplan. „Auf dem vorab stabilisierten Boden heben wir die Stützen mit Autokranen in die Fundamenthülsen ein und verbinden diese anschließend mit den Hauptträgern und den Querträgern. Dies bildet das tragende Gerüst des Gebäudes.” Zur Funktion der Windverstrebungen fügte er hinzu: „Diese sorgen für die Steifigkeit des Gebäudes und verhindern ein Ausknicken.” In Bezug auf die Dachkonstruktion betonte er, dass die gesamte Dachschicht auf die Trapezbleche aufgebracht werde.
Die vorgefertigten Stahlbetonelemente werden bei der ASA Építőipari Kft hergestellt, während die Stahlwindschutzgitter von Metal Hungária Holding Zrt. gefertigt werden.
Das Gebäude wird im Sommer geschlossen, danach folgen Innenarbeiten
Die Bauphase soll planmäßig bis zum Sommer 2026 dauern. „Bis dahin wollen wir das Gebäude vollständig fertigstellen”, sagte der Bauleiter.
Anschließend werden die Arbeiten im Innenbereich fortgesetzt. In der nächsten Phase stehen die Innenausbau- und Fachhandwerksarbeiten im Mittelpunkt.
Der Winter hat uns vor große Herausforderungen gestellt
Die Bauarbeiten wurden auch durch das ungewöhnliche Wetter dieses Winters auf eine harte Probe gestellt. „Am bestehenden Gebäude mussten die Abbrucharbeiten oft in einer Höhe von 10 bis 11 Metern durchgeführt werden, wo Schnee, Wind und Kälte die Arbeit gleichzeitig erschwerten”, betonte Ferenc Horváth. Ein besonderes Problem stellte der auf dem Dach angesammelte Schnee dar. Die auf dem Flachdach angesammelte Schneemasse wurde zudem vom Wind verweht, was die Arbeitsbedingungen weiter verschlechterte.
Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, griffen die Bauunternehmer auch auf provisorische Lösungen zurück. „Wir haben den reibungslosen Betrieb der Halle dadurch gewährleistet, dass wir die Abbruchbereiche mit isolierenden Sandwichpaneelen abgetrennt haben.”
Die starken Niederschläge im Winter erschwerten die Erdarbeiten für die neue Halle, weshalb eine kontinuierliche Bodenstabilisierung erforderlich war, damit die für die Betonarbeiten benötigten Maschinen an die entsprechenden Stellen gelangen konnten.
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