Straßenbau

Am Standort des Grenzübergangs Hegyeshalom entstehen ein neuer Autobahnabschnitt, eine Raststätte und eine Überführung

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Die barrierefreie Gestaltung des zuvor abgerissenen Grenzübergangs erfordert erhebliche Investitionen: In der ersten Bauphase werden 1,2 km Autobahn gebaut, in der Folge unter anderem eine Straßenüberführung, eine komplexe Raststätte und ein Dienstleistungsgebäude.

Für die barrierefreie Gestaltung des Grenzübergangs Hegyeshalom an der Autobahn M1 wurde die Ausschreibung Építési és Közlekedési Minisztérium veröffentlicht. Die unter der Nummer TED veröffentlichte Bekanntmachung bezieht sich auf die erste Phase der Barrierefreiheit,

an der Stelle, an der sich früher das Hauptgebäude des Grenzübergangs befand, muss die zweispurige Durchfahrt der Autobahn realisiert werden.

Auf dem Gelände des 2023 abgerissenen Grenzübergangs müssen laut Ausschreibungsunterlagen auch die für die Grenzkontrollen unverzichtbaren Bereiche eingerichtet werden. Zur Durchführung dieser Aufgabe muss der Auftragnehmer auf der Grundlage der vorliegenden Genehmigungspläne auch die Ausführungspläne erstellen.

Die Fundamentarbeiten für die Brücke und die Verlegung der Versorgungsleitungen bereiten bereits die nächste Bauphase vor

An der Stelle des Hauptgebäudes ist der Bau einer 2×2-spurigen Autobahn mit einer durchgehenden Länge von insgesamt 1.200 Metern unter Einbeziehung eines neuen Straßenunterbaus und einer neuen Fahrbahnkonstruktion durchzuführen. Gleichzeitig muss auch die Pfahlgründung für die Kreuzungswendeanlage, die in der ersten Bauphase noch nicht realisiert wird, gelöst werden; diese wird im Mittelstreifen errichtet.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der ersten Bauphase ist die Errichtung des Fundaments für eine neue Bundesstraßenbrücke mit einer lichten Weite von insgesamt 26,4 Metern.

Darüber hinaus umfasst das Projekt die Vorbereitung der Projektkomponenten, die in der ersten Bauphase nicht realisiert werden: genauer gesagt den Bau der erforderlichen Kreuzungen der Versorgungs- und Entwässerungsnetze mit der Autobahn. Dies geschieht, damit der Autobahnverkehr bei der endgültigen Fertigstellung dieser Arbeiten nicht behindert wird.

Es werden auch ein Lkw-Parkplatz und ein Servicegebäude errichtet

Aus der Beschreibung geht auch hervor, welche Projektelemente in den späteren Phasen umgesetzt werden:

  • Straßenüberführung mit Wendeplatz,
  • je Seite ein WC-Gebäude sowie für komplexe Kontrollen geeignete Infrastruktureinrichtungen wie überdachte Kontrollstellen, Bürogebäude und Parkplätze;
  • mit der Bereitstellung eines Standorts für jeweils eine Tankstelle mit Raststätte pro Seite,
  • auf der Zufahrtsseite in Richtung Budapest ein Dienstleistungsgebäude;
  • sowie auf der Ausfahrtsseite in Richtung Wien ein Lkw-Parkplatz vom Typ „Autohof”.

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