Was wird gebaut?

Die Arbeiten zur Errichtung der Start- und Landebahn am internationalen Flughafen Liszt Ferenc können beginnen

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Fotos: bud.hu
Für die Verlegung von mehr als 70.000 Quadratmetern neuer Beläge sucht der internationale Flughafen Budapest Airport Zrt. A Liszt Ferenc einen Auftragnehmer. Das umfangreiche Infrastrukturprojekt soll an einem Ende einer Start- und Landebahn sowie auf den dazugehörigen Rollwegen umgesetzt werden. Ziel ist die Verbreiterung der Straßen sowie die Modernisierung der Beleuchtungs- und Regenwasserableitungsinfrastruktur.

Laut der Bekanntmachung des öffentlichen Vergabeverfahrens betrifft die Maßnahme diesmal den Bereich THR 31L sowie die Rollwege TWY A1, TWY A2, TWY C und TWY D sowie die Bereiche innerhalb ihrer Sicherheitszonen.

 

Die Fahrwege werden verbreitert

Zu den Aufgaben gehören die Verbreiterung der Asphalt- und Betonbeläge der Fahrbahnen sowie der Bau einer neuen tragfähigen Fahrbahn auf einer Fläche von ca. 44.640 m², davon 20.234 m² Basaltbetonbelag. Die Fachkräfte des erfolgreichen Bieters werden mit dem Abbau der bestehenden Asphaltbegrenzung sowie nach dem Bau der neuen, 27.190 Quadratmeter großen Fahrbahn mit deren erneuter Gestaltung beauftragt.
Die Verbreiterungen sind so geplant, dass sie auf den geraden Abschnitten den Bewegungsgeometrien von Luftfahrzeugen der Kategorie Code E und in den Kurven denen der Kategorie Code F entsprechen. Erstere haben eine Spannweite von 52–65 Metern und einen Hauptfahrwerksabstand von 9–14 Metern – zu dieser Kategorie gehören beispielsweise die Flugzeugtypen Boeing 777 und A330. In der Kategorie F liegt die Spannweite des Flugzeugs zwischen 65 und 80 Metern und der Abstand des Hauptfahrwerks zwischen 14 und 16 Metern; hierzu zählen die Flugzeugtypen A380 und B747-8.

 

Es werden neue Regenrinnen gebaut und die Beleuchtungstechnik erneuert

Mit dem Straßenbelagbau gehen umfangreiche Arbeiten an der Versorgungsinfrastruktur einher: Es können 91.000 fm Primär- und 15.800 fm Sekundär-Beleuchtungsinfrastruktur verlegt werden. Darüber hinaus werden 1.153 Meter Regenwasser-Hauptleitungen mit einem Durchmesser unter DN600 sowie 535 Meter Regenwasser-Hauptleitungen mit einem Durchmesser über DN600 verlegt.

 

Als optionale Aufgabe können sie auch das Fließkanalsystem einer der Rollbahnen umgestalten

Die Ausschreibung enthält auch optionale Leistungen: den Abriss des bestehenden Entwässerungskanals in der Nähe der Rollbahn C und dessen Ersatz durch einen Gitterkanal sowie die Sanierung bestimmter Betonbeläge und der Beleuchtungssysteme der Rollbahn D. Für den Bodenaustausch dürfen sowohl vom Auftraggeber bereitgestellter Betonbruch als auch sandiger Kies aus externen Gewinnungsstätten verwendet werden.

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