Straßenbau
Straßensanierungen im Komitat Heves – Modernisierung vierstelliger Straßen wird abgeschlossen
Die beiden von den Sanierungsarbeiten betroffenen Straßen spielen eine wichtige Rolle im Leben der Region. Die Straße 2416 wird vor allem von den Einwohnern des Ballungsraums Eger genutzt. Die Bedeutung der Straße 2417 wird zudem dadurch unterstrichen, dass über sie auch die Transporte des im Raum Kisnána betriebenen Steinbruchs abgewickelt werden.
Auf dem Abschnitt zwischen Eger und Egerszalók wurden umfassende Sanierungsarbeiten durchgeführt
Auf der Straße mit der Kennzeichnung 2416 fanden die Sanierungsarbeiten auf dem außerhalb des Stadtgebiets gelegenen Abschnitt zwischen Eger und Egerszalók, zwischen den Kilometermarkierungen 40+200 und 42+767, statt.
Bei der Übernahme der Baustelle stellte der Auftragnehmer einen stark beschädigten Belag fest: Die Straßenränder waren abgebröckelt, die gesamte Oberfläche war rissig und voller Schlaglöcher, der Straßenrand war abgesackt, und die Regenwasserabflussgräben sowie die Durchlässe waren verschlammt. Auf dem betroffenen, 2567 Meter langen Straßenabschnitt waren umfassende Sanierungsmaßnahmen erforderlich.
Die Straße wurde verbreitert
Die Arbeiten wurden in zwei größere Abschnitte unterteilt: Auf einem längeren Abschnitt wurde eine beidseitige Verbreiterung vorgenommen, wodurch die Fahrbahn von zuvor 6 Metern auf 6,5 Meter erweitert wurde. Anschließend wurde die gesamte Fahrbahnfläche im Verfahren remix in einer Tiefe von etwa 25 Zentimetern saniert und anschließend mit zwei Asphaltschichten versiegelt. Auf diesem Abschnitt wurden zudem zwei Bushaltestellen saniert.
Auf einem anderen, kürzeren, kurvenreichen Abschnitt der Straße 2416 wurde eine einseitige Verbreiterung vorgenommen; die Fahrbahn wurde profiliert und anschließend ebenfalls mit zwei Asphaltschichten versehen. Hier wurden Seitenstreifen mit Entwässerungsrinnen angelegt, eine erhöhte und eine „K”-förmige Bordsteinkante errichtet sowie das Regenwasserableitungssystem saniert.
Fast fünftausend Tonnen Asphalt wurden eingebaut
Auf der Straße 2416 werden insgesamt 16.685 Quadratmeter Fahrbahnbelag erneuert. Im Rahmen der Arbeiten wurden rund 4.800 Tonnen Asphalt eingebaut. Zudem wurden auf einer Länge von 5.134 Metern Schotterbankette angelegt, auf fast 280 Metern wurden Bordsteine gesetzt und auf 300 Metern wurden Leitplanken installiert.
Starkregenfälle stellten die Fachleute auf die Probe
Der Verkehr wurde während der Bauarbeiten durch eine einspurige Straßensperrung und eine Ampelregelung aufrechterhalten. Nach Angaben der Fachleute von STRABAG wurde die Arbeit nicht in erster Linie durch die Komplexität der Bauaufgaben erschwert, sondern durch das regnerische Wetter: Während der Verbreiterungsarbeiten behinderten wiederholt heftige Regengüsse die Einhaltung der vorgeschriebenen Tragfähigkeitswerte. Nach der Entwässerung musste in mehreren Fällen abgewartet werden, bis die Schichten getrocknet waren, und es war auch notwendig, die durchnässten Teile auszutauschen.
Die Sanierungsarbeiten zwischen Kápolna und Verpelét betreffen drei Ortschaften
Auf der Straße mit der Kennzeichnung 2417, die Kápolna und Verpelét verbindet, wird der Straßenbelag zwischen den Kilometermarkierungen 0+083 und 5+135 erneuert. Auf diesem mehr als 5 Kilometer langen Abschnitt hat vor allem der starke Lkw-Verkehr deutliche Spuren hinterlassen: Auf der Fahrbahn sind Spurrillen und Netzrisse entstanden. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand die Sanierung der Fahrbahndecke.
Die Fachkräfte von STRABAG haben nach dem Profilfräsen auf den betroffenen Abschnitten zwei Asphaltschichten aufgetragen. Für die Sanierung der Straße 2417 wurden rund 11.200 Tonnen Asphalt verwendet.
Die Arbeiten betrafen auch die Ortschaften Kápolna, Tófalu und Aldebrő, wo sich zahlreiche Einfahrten und Straßenkreuzungen befinden, die jeweils eine individuelle Gestaltung erforderten.
Im Rahmen des Projekts wurden auch die acht Bushaltestellen auf diesem Abschnitt erneuert. Die Busbuchten erhielten einen CP-Betonbelag, auf den Bahnsteigen wurden neue Randsteine und ein Asphaltbelag verlegt. Die technische Abnahme der genannten Straße begann Ende Juni.
Der Asphalt kam aus Füzesabony
Die beiden Bauvorhaben sind aus Sicht der Bauausführung miteinander verbunden, da der Asphalt für beide Baustellen aus der Asphaltmischanlage in Füzesabony geliefert wurde. Die Produktions- und Transportlogistik musste in Abstimmung mit dem Betrieb der Asphaltmischanlage geplant werden.
Nach Ansicht der Fachleute von STRABAG waren eine genaue Zeitplanung und eine kontinuierliche Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg der Umsetzung. Die täglichen Abstimmungen zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer – sei es vor Ort oder telefonisch – trugen wesentlich dazu bei, dass die Arbeiten planmäßig voranschritten.
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