Straßenbau

Ab heute können Autofahrer die nördliche Überführung am Flórián-Platz wieder nutzen

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BKK
Bei dem von HE-DO und KM Építő durchgeführten Schlüsselprojekt steht nun nur noch die Wiederherstellung des Knotenpunkts aus.

Auch unsere Zeitung hat die Sanierung der Überführungen am Flórián-Platz verfolgt. Die Bauunternehmen, die im Rahmen des Projekts BKK die Brückensanierungen durchführen, sind KM Építő Kft. sowie die Mitarbeiter von HE-DO haben laut einer aktuellen Mitteilung von BKK die Arbeiten an beiden Brücken abgeschlossen, sodass am Sonntag, dem 30. August, in den frühen Morgenstunden auch auf der nördlichen Überführung am Flórián-Platz in Richtung Szentendrei-Straße der Straßenverkehr wieder aufgenommen werden konnte.

Damit ist die vollständige Sanierung der beiden Überführungen, die die Szentendrei-Straße und die Árpád-Brücke verbinden, abgeschlossen.

In der nächsten Zeit stehen nur noch kleinere Fehlerbehebungen und die Arbeiten zur Wiederherstellung des oberirdischen Verkehrsknotenpunkts am Flórián-Platz an, sodass der Löwenanteil der Arbeiten, nämlich die beiden Brücken, termingerecht – zum Schulbeginn – fertiggestellt wurde.

 

 

Auch unerwartete Probleme erschwerten die Arbeit

Die Főmterv Zrt. konnten die Bauunternehmer die Sanierung der beiden insgesamt 686,57 Meter langen Brücken mit einem Budget von 3,27 Milliarden Forint realisieren, was deutlich unter dem geplanten Rahmenbetrag lag. Im Rahmen der umfassenden, zustandsverbessernden Sanierung der Bauwerke und Brückenausrüstung der nördlichen und südlichen Überführungen wurden vor allem folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Umbau der Fahrbahnkonstruktion: Der Zustand und die Geometrie der Fahrbahnplatten wurden verbessert; die vollständige Neuisolierung der Fahrbahnoberflächen beider Brücken sowie die Verlegung des neuen Asphaltbelags auf den Brücken und den Anschlussrampen wurden abgeschlossen;
  • Instandsetzung der Stahlbetonkonstruktionen: Die beschädigten Betonoberflächen wurden abgetragen, die Korrosion der Bewehrungsstäbe gestoppt, fehlende Bewehrungsstäbe ersetzt, neue Stahlbetonoberflächen angelegt und der Schutz der Betonoberflächen vor Salzkorrosion erneuert;
  • Umbau der Brückenköpfe und Brückenenden: An den Brückenköpfen wurden neue Auflager und Dehnungsfugen eingebaut, die Dehnungsfugen über den Pfeilern wurden entfernt und die Auflagerkonstruktionen über den Stützen wurden saniert;
  • Austausch der Brückenrandbefestigungen und Leitplanken: Es wurden neue monolithische Stahlbetonrandbefestigungen hergestellt; an den Seiten des Überbaus und der Stützmauern wurden neue, vorgefertigte Brüstungselemente angebracht, auf denen Leitplanken mit hoher Rückhaltekraft sowie Absturzsicherungen montiert wurden;
  • Sanierung der Steinverkleidung der Brückenköpfe: Die in schlechtem Zustand befindliche Steinverkleidung wurde saniert, und die beschädigten Teile der Verkleidung wurden ersetzt;
  • ästhetische Sanierung: Die Mängel an den Bauwerksoberflächen wurden behoben, die Graffitis wurden entfernt und eine Anti-Graffiti-Beschichtung wurde aufgetragen.

 

 

Sie wurden fristgerecht fertiggestellt

Die erste Phase der Sanierung begann am 1. März 2025 mit der Sperrung der südlichen Überführung. Nach den Abbrucharbeiten zeigte sich hier ein schlechterer technischer Zustand als erwartet. Aufgrund der zuvor nicht erkennbaren Schäden an den Fahrbahnplatten wurde der Bauumfang um zusätzliche technische Maßnahmen erweitert, wodurch sich auch der ursprüngliche Zeitplan der Sanierung änderte.

Die südliche Überführung wurde im November 2025 wieder für den Verkehr freigegeben; anschließend begannen die Sanierungsarbeiten an der nördlichen Überführung. Auf der Grundlage der auf der südlichen Überführung gewonnenen Erfahrungen führten die Fachleute auch die Zustandserfassung der nördlichen Überführung mit besonderer Sorgfalt durch. Im Jahr 2026 wurden an der Überführung kontinuierlich Bauarbeiten durchgeführt; im Mai lag der technische Fertigstellungsgrad des Projekts bereits bei über 70 Prozent, und bis Ende Juli stieg er auf über 90 Prozent.

Nach Abschluss des behördlichen Verfahrens zur Verkehrsfreigabe konnte der Straßenverkehr auf der nördlichen Überführung am 30. August wieder aufgenommen werden. Die im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben stehenden kleineren Ausbesserungsarbeiten sowie die Wiederherstellung des oberirdischen Knotenpunkts durch die Beseitigung der provisorischen verkehrstechnischen Einrichtungen werden auch danach fortgesetzt und dauern voraussichtlich bis zum 17. September.

 

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