Wasserwirtschaft
Eine große Entwicklung hat Zalaszentgrót und seine Agglomeration lebenswerter gemacht
Im Oktober 2021 begann ein groß angelegtes Projekt, in dessen Rahmen die Abwasserentsorgung in Zalaszentgrót und seinem Umland erneuert wurde: Die Kanalisation der Stadt ist nun fast vollständig fertiggestellt. Bei der Abschlussveranstaltung des Projekts konnten die geladenen Gäste und Pressevertreter bei einer Besichtigung die fertiggestellten Entwicklungen in Augenschein nehmen, die eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität in Zalaszentgrót und Umgebung ermöglichen.
Die Investition wird eine langfristige Lösung für die sichere Entsorgung kommunaler Abwässer bieten, die Verschmutzung des Grundwassers und die Gefährdung von Trinkwasserquellen beseitigen und den Schutz der Qualität des umliegenden Oberflächen- und Grundwassers verbessern.
Die Arbeiten wurden von der Firma Szabadics Zrt durchgeführt, während die bestehende Kläranlage weiter in Betrieb blieb. Über den Verlauf der Investition haben wir bereits in einem ausführlichen Artikel berichtet.
Das Projekt umfasste die Demontage der veralteten Anlage in Türje, die Kanalisierung der bisher nicht versorgten Teile von Zalaszentgrót und Türje, des gesamten Dorfes Tekenye und die technologische Verbesserung der Auffanganlage in Zalaszentgrót.
Aufgaben im Rahmen der Investition:
- Der Netzausbau umfasste den Bau von fast 11 km Kanalisationsnetz und 6 neuen Übergabestationen.
- Fast 600 Wohnhäuser wurden an das Netz angeschlossen, so dass das anfallende häusliche Abwasser auf umweltfreundliche Weise gesammelt wird.
- Das bestehende Abwasserreinigungsnetz der Kläranlage Zalaszentgrót wurde erweitert, wodurch die Reinigungskapazität erhöht wurde.
- Durch die Modernisierung veralteter Anlagen und technologischer Einheiten, d.h. durch die Einführung neuer technischer Lösungen, kann ein wirtschaftlicherer Betrieb erreicht werden.
Das Projekt KEHOP wurde von der Gemeinde Zalaszentgrót, der Gemeinde Tekenye und der Gemeinde Türje im Rahmen des Programms Széchenyi 2020 mit einem nicht rückzahlbaren EU-Zuschuss von 4,157 Milliarden Forint unter der Leitung von Építési és Közlekedési Minisztérium durchgeführt. Die drei Gemeinden erhielten weitere 724 Millionen Forint an Budgethilfe für die erfolgreiche Umsetzung der Entwicklung.
Die größte Umweltinvestition der letzten Jahre
Der Fluss Zala und mit ihm der Plattensee ist eines der empfindlichsten Gebiete Ungarns in Bezug auf Oberflächen- und Grundwasser. Alle Siedlungen von Zalaszentgrót und Umgebung liegen in diesem vorrangigen Einzugsgebiet, weshalb der Wasserschutz in der Region von größter Bedeutung ist.
Die Erweiterung und Erneuerung der Anlage, die sich im Besitz der Gemeinden befindet und von Észak-Zalai Víz- és Csatornamű Zrt. (ZALAVÍZ Zrt.) betrieben wird, ist eine der größten Umweltinvestitionen der Region in den letzten Jahren. Die Anlage in Zalaszentgrót hat bisher die Abwässer der Stadt und vier weiterer Gemeinden (Zalabér, Zalavég, Batyk und Pakod) sowie von Institutionen und Unternehmen entsorgt.
Quelle: Link
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