Wasserwirtschaft

Ein großer Schritt zur Aufrechterhaltung einer sicheren Trinkwasserversorgung in der Hauptstadt

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Fast dreitausend bleihaltige Wasserleitungen wurden ebenfalls durch das Konsortium Penta-Colas durch moderne ersetzt.

Die Inseln Szentendre und Csepel sowie mehrere Brunnen im Donaugebiet der Hauptstadt versorgen Millionen Menschen mit Trinkwasser, wobei ein Großteil davon bereits renovierungsbedürftig ist. Die Penta Általános Építőipari Kft. und die Colas Alterra Zrt. realisiertes Projekt mit einem Nettovolumen von 19 Milliarden Forint wurde Ende Oktober 2023, also zum geplanten Termin, fertiggestellt, sodass die Brunnen des Trinkwassernetzes von Budapest nun wieder für Jahrzehnte sicher betrieben werden können.

Das Trinkwasser unserer Hauptstadt wird von der Donau geliefert, deren gewundenes, kiesiges Bett ein hervorragender Filter für das Wasser des Flusses ist - so sehr, dass Budapest eines der besten Leitungswasser der Welt hat. Die Brunnen und Rohrleitungen, die das Wasser liefern, sind jedoch renovierungsbedürftig. Viele der Leitungen waren noch mit Blei ausgekleidete Metallrohre, deren schädliche Auswirkungen inzwischen erwiesen sind.

Die Agglomeration profitiert auch

Im Rahmen des Projekts wurden 60 Brunnen saniert, wobei jeder Brunnen fünf neue Zapfstellen erhielt. Hauptziel war es, die Wasserversorgung nicht nur für Budapest, sondern auch für den Ballungsraum langfristig zu sichern. Ein weiterer wichtiger Aspekt war

  • Vermeidung der Risiken des Klimawandels,
  • Anpassung an seine Auswirkungen,
  • und zum Schutz vor den chemischen und biologischen Wasserqualitätsproblemen, die aufgrund des sinkenden Wasserstands und der steigenden Wassertemperatur in der Donau zu erwarten sind.

Im Budapester Wasserversorgungsnetz Fővárosi Vízművek Zrt. wurden außerdem fast 3.000 bleihaltige Rohre durch KPE-Rohre ersetzt, was durch die Verringerung der Bleibelastung langfristig eine gute Wasserqualität gewährleistet.

Schutz unserer Gewässer

Insgesamt wurden etwa sechs Kilometer GÖV-Wasserdruckleitungen DN400 - DN1200 verlegt (in den Bezirken XXI, XXII und XXIII), auch um die Wasserqualität zu verbessern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Durch den Ersatz der überdimensionierten Rohrabschnitte durch solche mit kleinerem Durchmesser erhöhen die neuen Rohre die Durchflussrate, so dass das Wasser kürzer in der Leitung verbleibt und das Infektionsrisiko deutlich verringert wird.

Das Projekt umfasste auch die Verlegung eines PE-Rohrs DN1100 unter der Donau in Budafok, in der Nähe der Gyár-Straße, beginnend am Donauufer. Die Aufgabe war eine große Herausforderung, sowohl in Ungarn als auch in Europa: Der 550 Meter lange Rohrstrang wurde vor Ort durch das Zusammenschweißen von 12 Meter langen Elementen erstellt, und dann wurde der riesige Rohrabschnitt in die Donauuferleitung bis zu den Empfangsdocks auf der Insel Csepel gezogen.

Quelle: Link

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