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György Vadász hat ein umfangreiches Werk hinterlassen
Sein langes Leben war geprägt vom Unterrichten
Mihály Vadász war einer der bedeutendsten Architekten der 1930er Jahre, der als Schüler von Dezső Hültl und Emil Bauer mit seinem Kollegen Gábor Preisich Beispiele des Modernismus schuf. Kein Wunder, dass auch sein Sohn György Vadász den Beruf des Architekten wählte. Er schloss 1957 sein Studium an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Budapest ab, von wo aus er in das Budapesti Városépítési Tervező Vállalat und später in das IPARTERV eintrat. Zwischen 1958 und 1961 absolvierte er die Meisterschule der Künstlervereinigung Magyar Építő, wo seine Meister Jenő Szendrői, János Böhönyei, Károly Weichinger und Károly Dávid waren.
Während seiner langen beruflichen Laufbahn war er Leiter der Abteilung Budapesti Városépítési Tervező Vállalat, Lehrer an der Meisterschule des Künstlerverbandes Magyar Építő, Vorstandsmitglied des Budapester Stadtplanungsverbandes und Chefarchitekt von Baja und Pásztó. 1984 entwarf György Vadász die Installation für die Skulpturen von Imre Varga auf der XLI Biennale von Venedig. Im Jahr 1985 wurde ihm der Titel eines Professors verliehen.
Im Dezember 1990 gründete er Vadász Építész Stúdiót, das schnell zu einem der wichtigsten Architekturbüros der Nachkriegszeit wurde. Sein Sohn, der renommierte Architekt Bence Vadász, übernahm die Leitung des Büros, und sein Enkel, Balázs Vadász, setzt die Tradition fort und arbeitet als Designer im Familienunternehmen.
Jenseits von Stilen
Im ersten Jahrzehnt seines äußerst vielseitigen Schaffens war er der erste, der die starren Strukturen der "internationalen Moderne" aufgab und seine Bauten durch eine lebendige, rhythmische Gliederung der Massen mit malerischen Elementen auflöste und bereicherte. Sein besonderes Interesse galt der Frage, wie sich Architektur und Natur zusammenbringen lassen. Die Beziehung zwischen Natur und Innenarchitektur wurde nicht nur in seinem eigenen Familienhaus mit seinem völlig offenen System hervorgehoben, sondern auch in seinen "Neuen Bauhaus"-Häusern, die sich in ihrer Form stark von seinen früheren Bauten unterscheiden und auch den Einfluss der japanischen Architektur zeigen.
Seine künstlerische Neigung spiegelt sich in seinen Freihandzeichnungen wider, seine Skizzen sind Skizzen von hoher Qualität, und sein Wasserreservoir in Gellérthegy kann als skulpturales Werk betrachtet werden, ebenso wie sein ungarischer Pavillon auf der Expo in Hannover zur Jahrtausendwende, der international große Resonanz fand.
Eine Liste der wichtigsten Gebäude und Kunstwerke finden Sie hier.
Die Geschichte der Dynastie können Sie aus dem sehr ausführlichen Artikel von Tibor Gottdank, der unter Építészfórumon veröffentlicht wurde, näher kennenlernen.
Quelle: Link
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