Eigentum

Die Projektleiterin von Láng Negyed wurde mit dem Preis „Geschäftsfrau des Jahres” ausgezeichnet.

Veröffentlicht

Fotos: azuzlet.hu
Der Preis wurde ihm für seine Rolle bei der Leitung eines der größten städtischen Entwicklungsprojekte des Landes verliehen.

Das Portal AzÜzlet hat 2025 zum ersten Mal – mit dem Ziel, eine Tradition zu begründen – eine Abstimmung angekündigt, bei der gemeinsam mit den Lesern die herausragenden geschäftlichen Leistungen des Jahres gesucht wurden. In verschiedenen Kategorien wurden Führungskräfte und Unternehmen ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit ein Vorbild für die heimische Wirtschaft sind. Die Besten der Kategorien erhielten ihre Auszeichnungen Mitte Dezember im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung.

Die Gewinnerin der Kategorie "Geschäftsfrau des Jahres" ist Zsanett Rózsahegyi, Projektleiterin von Láng Negyed, deren Karriere und Erfolge auf dem Portal ausführlich vorgestellt wurden. Über das Projekt haben wir bereits in unserer Zeitung berichtet.

Die Geschäftsfrau ist eine der talentiertesten jungen Führungskräfte im heimischen Immobilienentwicklungssektor und operative Leiterin eines der komplexesten und größten Stadtentwicklungsprojekte des Landes. Sie ist verantwortlich für die strategischen Entscheidungen, die Geschäftspläne, die Finanzierungsstruktur und den gesamten operativen Betrieb des Láng Negyed, das mehr als 2600 Wohnungen, 68 000 Quadratmeter Bürofläche und den neuen Hauptsitz von World Aquatics umfasst.

– heißt es in der Zusammenfassung.

Parallel dazu erzielt sie als Leiterin der Abteilung für internationale Beziehungen der Magnet Bank und als Akquisitionsdirektorin der Nádor Group herausragende berufliche Erfolge, indem sie ihr hochkarätiges Finanz-, Rechts- und Strategie-Know-how kombiniert. Zsanett Rózsahegyis Talent, ihre komplexe Sichtweise und ihre vorbildliche Arbeitsmoral repräsentieren die neue Generation der ungarischen Geschäftswelt – eine Führungsphilosophie, die Frische, fachliche Tiefe und echte Wertschöpfung vereint, fügten sie hinzu.

Von links: György Gonda, zertifizierter Managementberater und Universitätsprofessor, und Gyula Pleschinger, Präsident der Ungarischen Wirtschaftskammer. Vince Szalay-Bobrovniczky, stellvertretender Staatssekretär für soziale Beziehungen im Amt des Ministerpräsidenten, Zsanett Rózsahegyi und Zoltán Érsek M., Chefredakteur von AzÜzlet.
Foto: azuzlet.hu

Bewusste Entscheidungen in einer als „männlich” geltenden Branche

In einem Interview mit Üzlet sprach Zsanett Rózsahegyi darüber, wie sie sich für ihren Beruf entschieden hat und wie sie zur Baubranche gekommen ist. Wie sie sagte, hatte sie ursprünglich nicht vor, diesen Weg einzuschlagen, sondern kam während eines Sommerjobs während ihrer Meisterausbildung zu diesem Beruf. Später stand sie jedoch vor der Entscheidung, sich zwischen ihren früheren Plänen und der Arbeit, die sie inzwischen liebgewonnen hatte, zu entscheiden.

Schließlich entschied er sich für die Baubranche und hat diese Entscheidung seitdem nie in Frage gestellt. Seinen Aussagen zufolge ist er selbst in den stressigsten Zeiten davon überzeugt, am richtigen Ort zu sein, und kann sich keine Arbeit vorstellen, die er lieber ausüben würde.

„Meiner Meinung nach besteht Erfolg aus drei Dingen: innerer Motivation, Ausdauer und bewusster Willenskraft. Wenn man sich engagiert, Verantwortung übernimmt und das, was man begonnen hat, zu Ende bringt, wird man früher oder später Ergebnisse erzielen – unabhängig davon, welcher Geschlecht man angehört. Selbstvertrauen entsteht durch Ergebnisse: dadurch, dass man seine Leistungsfähigkeit immer wieder unter Beweis stellt.”

- sagte.

Komplexität, systemisches Denken, Wertschöpfung

In Bezug auf den Umfang und die Komplexität des Láng Negyed betonte der Projektleiter: Eine solche Entwicklung erfordert sowohl strategisches Denken als auch eine detaillierte operative Steuerung. Die Koordinierung der verschiedenen Prozesse, Akteure, Fristen und Interessen erfordert ständige Aufmerksamkeit, während gleichzeitig auf Veränderungen im Marktumfeld reagiert werden muss.

Wie er sagte, besteht das Ziel nicht nur darin, die Investition zu realisieren, sondern langfristig ein nachhaltiges, wirtschaftlich funktionsfähiges und qualitativ hochwertiges Stadtgefüge zu schaffen, das einen echten Mehrwert darstellt.

Daten und Menschen in der Stadtentwicklung der Zukunft

Auf die Frage von AzÜzlet sprach Zsanett Rózsahegyi auch darüber, dass Láng Negyed über die klassische Immobilienentwicklung hinausgeht: Es spielt eine stadtbildprägende Rolle. Ihr Ziel ist es, aus dem ehemaligen Brachland einen menschenfreundlichen, gemeinschaftlichen Stadtteil zu schaffen, der stabile Qualität und eine lebenswerte Umgebung bietet.

Seiner Meinung nach sind Daten und Menschen die beiden Schlüsselelemente der zukünftigen Stadtentwicklung. Datengesteuerte Lösungen – wie beispielsweise der digitale Twin-City-Ansatz oder vorgefertigte Technologien – können die Effizienz der Planung und Umsetzung erheblich steigern. Gleichzeitig gewinnt jedoch auch die Rolle der menschlichen Präsenz an Bedeutung: Persönliche Begegnungen, Gemeinschaftsräume und alltägliche Kontakte machen einen Stadtteil wirklich lebenswert.

Laut dem Projektleiter geht es bei einer guten Stadtentwicklung letztendlich darum, mehr Zeit und Raum für das zu schaffen, was für die dort lebenden Menschen wirklich wichtig ist.

Das vollständige Originalinterview kann auf der Website AzÜzlet gelesen werden.

Quelle: Link

Beliebt