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Der verschlammte See der Hauptstadt erhält neues Leben

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Foto: Facebook-Seite des Angelsees in Kána
Ein wichtiger Schritt bei den Bauarbeiten ist die Entfernung von rund 30.000 Kubikmetern Schlamm; dadurch nimmt die Wassertiefe deutlich zu, und die Gefahr von Sauerstoffmangel sinkt.

Die Revitalisierung des Kána-Sees ist im Rahmen des gemeinsamen Projekts der Gemeinde Újbuda und des Immobilienentwicklers Atenor Hungary Kft., der als Investor des Wohnkomplexes "Lake 11" auftritt, in eine neue Phase getreten. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Wasserqualität und die Schaffung eines langfristig nachhaltigen, stabilen Wassersystems, wobei besonderes Augenmerk auf die Sanierung des verschlammten Flussbettes und die Beseitigung der Faktoren gelegt wird, die zur Verschlechterung der Wasserqualität führen. Wie unsere Zeitung bereits berichtete, wird das im Gebiet Kőérberek stattfindende Investitionsvorhaben im Gebiet Kőérberek wird von SB DYNAMIC Kft. durchgeführt.

Der Kána-See entstand Anfang der 2000er Jahre durch die Aufstauung des Hosszúréti-Baches, doch das miteinander verbundene Seensystem hat im Laufe der Jahre sein natürliches Gleichgewicht verloren. Das eingespülte Geschiebe – Staub, Laub und andere organische Stoffe – bildete eine erhebliche Schlammschicht, die die Wasserqualität verschlechterte und die Selbstreinigungskraft des Sees beeinträchtigte.

Das Projekt befindet sich in dieser Phase; ein entscheidender Schritt ist die Beseitigung des Schlamms

Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf den Dammbau und die Errichtung der wasserundurchlässigen Trennschicht, die die Grundlage für den späteren Bau der Wasserregulierungsanlagen bildet. Parallel dazu werden die Ufervegetation ausgelichtet und das Gelände hergerichtet. Gleichzeitig transportieren die Baumaschinen kontinuierlich Erde ab, damit das Ufer wieder sein gepflegtes Erscheinungsbild erhält.

Ein wichtiger Schritt bei den Bauarbeiten ist die Beseitigung von rund 30.000 Kubikmetern Schlamm, der laut Laboruntersuchungen keine gefährlichen Stoffe enthält.

Es entsteht eine Wassertiefe von mehr als einem Meter

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Wiederherstellung natürlicher ökologischer Prozesse. Ziel ist es, dass sich im Uferbereich wieder Schilf- und Seggenvegetation ansiedelt, die zur Erhaltung der Wasserqualität beiträgt. Darüber hinaus wird die Uferlinie umgestaltet: Es entstehen flach abfallende, naturnahe Uferabschnitte, die die Rückkehr der Tier- und Pflanzenwelt begünstigen.

Durch diese Maßnahmen wird das Seesystem zu einem saubereren und stabileren Gewässer, das in der Lage ist, seine ökologischen Prozesse auf natürliche Weise zu regulieren. Die Wassertiefe beträgt nach dem Ausbaggern etwa 1–1,5 Meter, während das vergrößerte Wasservolumen die Wahrscheinlichkeit des Entstehens von Sauerstoffmangel verringert. Das Bodenentleerungssystem ermöglicht zudem bei Bedarf einen schnellen Wasseraustausch.

Im Interesse eines nachhaltigen Betriebs werden regelmäßige Wasserqualitätskontrollen durchgeführt, und auch der Wartung der Sedimentauffangbecken kommt eine besondere Bedeutung zu. Dadurch wird sichergestellt, dass die Verschlammung in Zukunft auf ein Minimum reduziert wird und der See auch langfristig seinen guten Zustand bewahrt.

An einem Abschnitt des Seeufers wird eine provisorische Promenade angelegt

Aus den Worten von János Martin, dem Geschäftsführer von Atenor, ging hervor, dass die einzelnen Schritte des Projekts eng mit den Entwicklungsphasen der Wohnanlage Lake 11 verknüpft sind. „Unser Teil der Seesanierung ist bereits abgeschlossen, aber derzeit laufen noch Gespräche darüber, dass wir – früher als ursprünglich zugesagt – an einem Abschnitt des Seeufers eine provisorische Promenade anlegen werden”, fügte er hinzu.

Dr. Imre László, Bürgermeister der Gemeinde Újbuda, betonte, dass der Kána-See eine der wichtigsten Grünflächen der Umgebung sei: Deshalb sei es wichtig, dass ein gut nutzbares und zugleich nachhaltiges Gemeinschaftsgebiet geschaffen werde.

„Das Ziel ist die Schaffung einer Grünfläche, die sowohl dem Naturschutz als auch der Erholung der Bevölkerung dient.”

- sagte er.

Vertraglich vereinbarte Frist für die Sanierung des Kána-Sees: 3. Quartal 2026

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