Nachrichten aus der Industrie
Die Planung des neuen Aquapark-Sportschwimmbadkomplexes in Pécs beginnt – Visualisierungen
Das Büro M Á S Design Kft. darf das neue Wasser- und Sportzentrum von Pécs, den Aquapark-Komplex, entwerfen. Das Architekturbüro belegte bei dem ursprünglich im Dezember 2022 abgeschlossenen Planwettbewerb im Dezember 2022 den dritten Platz. Allerdings wurde damals kein erster Platz vergeben, und der zweitplatzierte NAPUR Architect Kft. ging bei der nun abgeschlossenen öffentlichen Ausschreibung schließlich nicht den Zuschlag erhalten (sie hatten sich gemeinsam mit bim.GROUP Kft. in einem Konsortium beworben).
M Á S Design hat Perényi Stúdió nun als Subunternehmer zusammen mit zahlreichen weiteren Unternehmen beauftragt: auf dieser Seite für öffentliche Ausschreibungen verfügbaren Zusammenfassung der Angebote, die die vollständige Liste enthält, gehören noch dazu
- von Archi-kon Építészeti Tervező-Szervező Kft.
- a REProjekt Építész Iroda Kft.
- a Zone-Plan Tervező és Mérnöki Tanácsadó Kft.
- von ÉKI TERV Ingenieurbüro GmbH.
- und die MANGÉP Mangel Épületgépész Iroda Kft. ist.
Die Bedeutung der Rolle weiterer Unternehmen zeigt sich auch darin, dass der Gesamtwert der öffentlichen Ausschreibung für die Planung etwa 1,878 Milliarden Forint netto beträgt, wovon etwa 1,164 Milliarden Forint auf Unteraufträge entfallen.
Auch die Verkehrsinfrastruktur muss geplant werden
Die zu erledigende Aufgabe ist ebenfalls vielschichtig: Für das Investitionsgebiet in Tüskésrét im Süden von Pécs muss ein besonders detaillierter Vermessungsplan (Geodäsie oder sogar ein 3D-gescanntes Modell) erstellt werden. Die Aufgabe der erfolgreichen Bieter besteht auch in der Vorbereitung und Planung der für die Umsetzung sowie für die Durchführung der behördlichen und amtlichen Verfahren erforderlichen Unterlagen.
Da das Gebiet derzeit nur über eine einzige Straßenverbindung verfügt und die für die Westseite geplante Entlastungsstraße erst langfristig realisiert werden kann, sind die Straßenverbindungen derzeit begrenzt. Im Rahmen der Entwicklung muss der erfolgreiche Bieter die Anbindung an das städtische Straßennetz festlegen und planen, einschließlich Radwegen und Gehwegen.
Sie können in Etappen bauen
Die Stadtverwaltung von Pécs, die das Projekt finanziert, behandelt die Umsetzung des Projekts nach einem Zeitplan, der bereits bei der Planung berücksichtigt werden muss. In der ersten Phase werden neben der Gestaltung der Verkehrsanlagen und Grünflächen des Investitionsgebiets auch der Aquapark und das Sportschwimmbad gebaut. Die beiden Anlagen müssen so gestaltet werden, dass ihr Bau und ihr späterer Betrieb aufeinander abgestimmt werden können.
Die zweite Phase kann das Hotelgebäude umfassen, während die ursprünglich im Planungswettbewerb vorgesehene multifunktionale Sporthalle aus Nachhaltigkeitsgründen nicht gerechtfertigt ist. Sollten sich auf dem Investitionsgebiet Möglichkeiten für weitere Funktionen ergeben, können diese in einer späteren, dritten Phase realisiert werden. In dieser Phase könnte beispielsweise ein Abenteuerpark entstehen. Der erfolgreiche Bieter muss jedoch nur die für den Abenteuerpark geeignete Fläche und Infrastruktur planen, nicht die Anlage selbst.
Der Aquapark in Zahlen
In den Ausschreibungsunterlagen wurden auch ungefähre Zahlen zum Aquapark angegeben:
- Die Wasserfläche des Freibads wird 3.000–4.500 m² betragen, von denen 150–250 m² auch im Winter genutzt werden können.;
- Die Wasserfläche des geschlossenen Schwimmbeckens wird 950–1.200 m² betragen.;
- Die Anzahl der Wasserrutschen wurde auf 15 bis 22 geplant, von denen mindestens vier auch im Winter genutzt werden können.;
- Außerdem muss in den Ausführungsplänen ein Bereich von maximal 300 m² für Saunen vorgesehen sein.
Darüber hinaus wird mitgeteilt, dass das Hotel mit 180 bis 220 Zimmern möglichst weit entfernt vom Aquapark angelegt werden soll, wobei jedoch eine überdachte Verbindung zwischen den beiden Einrichtungen gewährleistet sein muss.
Der Gebäudekomplex würde eine ringförmige Form erhalten, die sich in die Landschaft einfügt.
Laut der Beschreibung auf der Website von M Á S Design Beschreibung auf der Website von M Á S Design ist das Grundelement des preisgekrönten Entwurfs, der als Grundlage für die aktuellen Pläne dient, dass die im Programm geforderten großflächigen Gebäude die gewohnte, ruhige Welt von Tüskésrét so wenig wie möglich verändern. Sie merken an, dass dies natürlich ein unmögliches Unterfangen ist, aber man kann danach streben, dass sich die geplanten Gebäude in ihre natürliche Umgebung einfügen und dass die Häuser eher horizontal und pavillonartig aussehen als wie eine städtische Bebauung.
Das Grundelement der Komposition ist ein einstöckiger Innenring, der neben der Ankunftshalle und den Übergängen zwischen den einzelnen Funktionen auch Platz für Restaurants, Ticketschalter, Geschäfte und einen Konferenzsaal bietet. Ein wichtiger Bestandteil des Rings ist der zentrale, offene Bereich, der einen bewaldeten Garten umfasst.
Die bestehende Vegetation von Tüskésrét ist ebenfalls ein wertvoller Bestandteil der Grünfläche, aber dieser zentrale Platz ist eine individuell gestaltete Fläche mit einer intensiven Baumbestandsdichte und einer dreistufigen Bepflanzung, wo Spazierwege, Sitzgelegenheiten und kleinere Freiflächen eine besondere Parkwelt bilden, fügen sie unter anderem hinzu.
Die einzelnen Gebäude wurden mit Stahlbetonpfeilern und -wänden entworfen, während die hallenartigen Gebäude mit einer Stahlgitterkonstruktion überdacht wurden. Aus dem Abschnitt über die Fassaden geht unter anderem hervor, dass nach den Vorstellungen der Planer beide Seiten des Innenrings verglast werden sollen.
Quelle: Link
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