Klima-X
Welche Herausforderungen stellt die Nachhaltigkeit für Unternehmen dar?
In diesem Jahr hat ÉVOSZ zum ersten Mal eine Nachhaltigkeitsumfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen durchgeführt. Die Befragten decken die gesamte Wertschöpfungskette der Bauindustrie ab, von Bauunternehmen über Baustoffhersteller bis hin zu Ingenieurbüros, heißt es in einer Erklärung des Branchenverbands.
Die Unternehmen setzen sich aktiv mit dem Thema auseinander
Die Ergebnisse zeigen, dass 75 % der Großunternehmen über ein Umweltmanagementsystem und 62 % über eine Nachhaltigkeitsstrategie verfügen. Mehr als die Hälfte der Befragten hat eine für diesen Bereich zuständige Person benannt.
Die Mehrheit der Unternehmen misst den Energieverbrauch (92 %), das Abfallaufkommen (77 %) und den Wasserverbrauch (72 %), aber die Überwachung indirekter Emissionen wie Verkehr und Reisen ist viel weniger verbreitet (42 bzw. 371 %).
Schritte zur Kohlenstoffneutralität
In Bezug auf die Emissionsreduzierung ergibt sich ein gemischtes Bild: 42 % haben ein spezifisches Ziel für die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen, 15 % haben bereits einen Plan zur Kohlenstoffneutralität, während mehr als ein Drittel der Unternehmen überhaupt kein Ziel hat.
Die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft sind weit verbreitet: 82 % der Befragten engagieren sich für Recycling und Abfallverringerung, 62 % berücksichtigen Nachhaltigkeit bei der Beschaffung.
Auch im sozialen Bereich gibt es Fortschritte: Zwei Drittel der Unternehmen messen die Mitarbeiterzufriedenheit, 70 Prozent haben Nachhaltigkeitsschulungen durchgeführt und 85 Prozent verfügen über ein Beschwerdemanagementsystem.
Kleinst- und Kleinunternehmen brauchen professionelle Unterstützung
Allerdings gibt es Lücken in der Unternehmensführung: Nur 32 % der Unternehmen bewerten die Nachhaltigkeit ihrer Unterauftragnehmer, und weniger als die Hälfte verfügt über ein Risikomanagementsystem, das Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigt.
Die Erfahrung auf dem Markt zeigt, dass Kleinst- und Kleinunternehmen im Vergleich zu Großunternehmen in Fragen der Nachhaltigkeit einen erheblichen Rückstand aufweisen. Es besteht auch die Notwendigkeit, Wissen und Praktiken größerer Marktteilnehmer zu teilen. Die größten Herausforderungen sind fehlende Kapazitäten, Verwaltungsaufwand, hohe Kosten und Schwierigkeiten bei der Datenerhebung.
Über die Rolle der Nachhaltigkeit in der Bauindustrie und die Ergebnisse der aktuellen Umfrage berichtet ÉVOSZ Podcast sowie im <a href="https://www.evosz.hu/hirek/1135-spakli-21-podcast-fenntarthat-jv-ptse-az-vosz-fenntarthatsgi-tagozatnak-in der neuesten Folge von Spakli"21 wurde ebenfalls darüber gesprochen, wo János Bene mit Péter Kálmán, dem Vorsitzenden der Abteilung für Nachhaltigkeit von ÉVOSZ und dem Geschäftsführer von Óbuda Group.
Quelle: Link
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