Begrenzte Strecke
Ein historischer Moment für den österreichischen Verkehr: Das Eisenbahnprojekt des Jahrhunderts wurde übergeben
Südösterreich steht an der Schwelle zu einer neuen Ära. Nach vielen Jahren der Planung, des Baus und der engagierten Arbeit wurde am 12. Dezember 2025 endlich das Eisenbahnprojekt des Jahrhunderts, die Koralmbahn, eröffnet.
Zuletzt haben wir im Sommer berichteten wir über das Gigaprojekt: Die 130 Kilometer lange Koralmbahn verbindet die Landeshauptstädte Steiermark und Kärnten. Die bisherige Fahrzeit von fast drei Stunden zwischen den Hauptbahnhöfen Graz und Klagenfurt verkürzt sich auf 41 Minuten.
Die Eisenbahnstrecke ist Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes (Baltisch-Adria-Korridor) und ihr Bau war eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Europas. Die Strecke verläuft über eine Länge von 50 Kilometern durch einen Tunnel und umfasst mehr als 100 Brücken sowie 23 moderne Bahnhöfe und Haltestellen. Ihr zentraler Bestandteil ist der Koralm-Tunnel, der mit einer Länge von 33 Kilometern der sechstlängste Eisenbahntunnel der Welt ist.
Der Bau der Eisenbahnstrecke begann 1998. Die ersten Abschnitte wurden 2007 in Betrieb genommen. Der Bau des Koralmtunnels begann 2008. Der endgültige Durchbruch des Tunnels erfolgte 2020. 2023 wurde der Kärntner Abschnitt der Strecke in Betrieb genommen.
Die Feierlichkeiten werden von einem spektakulären Veranstaltungsprogramm begleitet.
Die Eröffnung findet unter Beteiligung des Bundespräsidenten und hochrangiger Regierungsvertreter statt. Liveübertragung an beiden Orten: Die Veranstaltungen in Graz und Klagenfurt werden parallel übertragen.
Nach dem offiziellen Teil folgen abwechslungsreiche Programme mit spannenden Einblicken in die Welt der Koralmbahn, regionalen Sehenswürdigkeiten, Unterhaltung für Groß und Klein sowie Konzerten mit bekannten Künstlern der österreichischen Musikszene.
Anlässlich der Eröffnung verkehren zwischen den beiden Bahnhöfen stündlich Sonderzüge auf der Bahnstrecke, die die Fahrgäste in 41 Minuten von einem Endbahnhof zum anderen befördern.
Eine ungarische Delegation nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil. Zsolt Hegyi, Geschäftsführer der MÁV-Gruppe Facebook-Seite über die Eröffnung.
Über die Bedeutung dieser Verbindung sagte er: Aus Sicht Ungarns ist die Anreise nach Südösterreich nun wesentlich wettbewerbsfähiger geworden – Tickets sind bereits auf der Website jegy.mav.hu erhältlich.
Quelle: Link
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