Was wird gebaut?
Die Rieseninvestition MOL wurde in Tiszaújváros übergeben
Am 14. Mai wurde in Tiszaújváros feierlich der im Rahmen einer Kooperation zwischen MOL und ThyssenKrupp errichtete Chemiekomplex Tiszaújvárosban übergeben. Der Grundstein für die bereits seit 2017 geplante Anlage wurde im September 2019 gelegt, ihre Kapazität wird 200.000 Tonnen pro Jahr betragen.
Durch die Investition von 1,3 Milliarden Euro wird die Mol-Gruppe zum einzigen integrierten Polyolhersteller in Mittel- und Osteuropa. Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von 35 Hektar, und 350 Konstrukteure haben am Bau des Industriekomplexes mitgearbeitet.
In Tiszaújváros werden Polyol-Kunststoffe hergestellt, die Zwischenprodukte sind: die Rohstoffe für die so genannten Polyurethanbohnen, aus denen auch wichtige Kunststoffe für die Bauindustrie hergestellt werden. Darüber hinaus werden diese Verbindungen häufig in der für die ungarische Wirtschaft besonders wichtigen Automobilindustrie sowie in der Möbel- und Verpackungsindustrie verwendet.
An der feierlichen Übergabe nahmen Premierminister Viktor Orbán, Hernádi Zsolt, CEO von Mol und Ilse Henne, Vorstandsmitglied von Thyssenkrupp, sowie Zsófia Koncz, Staatssekretärin im Energieministerium teil.
In seiner Rede hob der Ministerpräsident hervor, dass Mol das wertvollste, vielbeinige Unternehmen Ungarns geworden ist. Er fügte hinzu:
Mit der Realisierung des Poliol-Komplexes ist Mol nicht nur in der Produktionskette aufgestiegen, sondern selbst zu einer vollständigen Produktionskette geworden, da es in Tiszaújváros einen Chemiekomplex geschaffen hat, in dem es die erzeugten und verarbeiteten Rohstoffe in Endprodukte umwandelt, während es gleichzeitig auch am Transport beteiligt ist.
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