Was wird gebaut?
Ein neues Niveau der Kfz-Ausbildung an der Technischen Schule Fáy András
Im Zusammenhang mit dem Projekt "Komplexe Entwicklung des Budapester Zentrums für Maschinenbauausbildung" hat die Einrichtung im EU-Amtsblatt für öffentliche Aufträge eine Ausschreibung für die Einrichtung des BGSZC Fáy András Technikum – Wissenszentrum für alternative Antriebe veröffentlicht. Die Angebote können bis zum 8. August 2025 eingereicht werden.
Das Projekt befindet sich im Innenhof eines denkmalgeschützten Gebäudekomplexes im IX. Bezirk, an der Grenze zwischen den Straßen Lenhossék, Mester und Márton. Die 1924 erbaute technische Schule ist seit langem ein wichtiger Stützpunkt für die Berufsausbildung im Automobilbereich in Ungarn und seit 1998 Partner von Toyota Central Europe.
Mit dem neuen Zentrum soll nach dem Abriss der bestehenden dreigeschossigen Werkstatt im Erdgeschoss ein modernes und energieeffizientes zweigeschossiges Gebäude mit einer Nutzfläche von 823,99 m² entstehen.
Moderne Unterrichtsräume und ein begrüntes Dach über der Hybridwerkstatt
Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes werden hochmoderne Werkstätten eingerichtet, in denen die Schüler an echten Fahrzeugen, Schächten und Hebezeugen arbeiten können. Die Werkstätten werden mit besonderem Augenmerk auf die spezifischen Bedürfnisse der Ausbildung an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, einschließlich wasserstoffbetriebener Modelle, konzipiert. Dementsprechend wird über der Hybridwerkstatt ein intensiv begrüntes Dach anstelle eines für längere Aufenthalte ungeeigneten Raums entstehen.
In der Mittelachse werden die Betriebsräume (Waschräume, Werkstatt, Sondermülllager) und der Vertikalaufzug untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich Gruppenräume und ein durch eine bewegliche Wand abgetrennter, akustisch gestalteter Hörsaal, während sich der Technikraum auf der Galerieebene befindet.
Nachhaltiges Bauen und moderne Haustechnik
Das neue Wissenszentrum wird ein monolithischer Stahlbetonbau sein, dessen Platten aus mit Rippen verstärktem Stahlbeton bestehen. Bei der architektonischen Gestaltung des Gebäudes wurde dem Brandschutz und der Ästhetik besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Die Gebäudetechnik ist vollständig auf nachhaltige Weise umgesetzt. Heizung und Kühlung erfolgen über Luft-Luft-Wärmepumpen mit variablem Volumen (VRV), erneuerbare Energiequellen werden mit Sonnenkollektoren und Lüftung mit Wärmerückgewinnung kombiniert. Die Minimierung von Wärmebrücken, externe Beschattung, geeignete Verglasung und die Verwendung von Gründächern tragen zu passiven Energieeinsparungen bei.
Ziel des Projekts ist es, künftigen Fachleuten der Automobilindustrie ein Umfeld zu bieten, das den neuesten pädagogischen und technologischen Anforderungen entspricht.
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