Was wird gebaut?
Die Rettungsstation von Szentendre steht vor einer umfassenden Renovierung
Im Rahmen des bedingten öffentlichen Beschaffungsverfahrens Építési és Közlekedési Minisztérium im Rahmen eines bedingten öffentlichen Vergabeverfahrens sucht den Planer und Ausführenden für die Renovierung der Rettungsstation in Szentendre.
Gebäudekomplex in schlechtem Zustand kann renoviert werden
Laut Ausschreibung befindet sich die Rettungswache im Zentrum der Altstadt von Szentendre; aufgrund des Alters des Gebäudekomplexes und der unterlassenen Instandhaltungsmaßnahmen befindet sich dieser sowohl in baulicher als auch in gebäudetechnischer Hinsicht in einem erheblich verschlechterten Zustand. Ziel der Investition ist die vollständige Renovierung und Sanierung der bestehenden Gebäude unter Beibehaltung der derzeitigen Gesamtgröße.
Planungsaufgaben
Die Aufgabe des erfolgreichen Bieters besteht darin, auf der Grundlage der verfügbaren, genehmigungsfähigen Planungsunterlagen die Ausführungspläne zu erstellen. Dies umfasst die Abbruch- und Ausführungspläne sowie die erforderlichen Untersuchungsarbeiten. Teil der Planung ist eine umfassende architektonische, statische und holzschutztechnische Analyse sowie die Erstellung der dazugehörigen Gutachten.
Ausführungsaufgaben
Im Rahmen der Bauarbeiten wird der gesamte Gebäudekomplex mit einer Gesamtnutzfläche von 441 Quadratmetern einer umfassenden Renovierung unterzogen, die alle Gewerke umfasst, von den Bauarbeiten bis hin zu den tragenden Konstruktionen, der Haustechnik und der Elektrik.
Das Ensemble besteht aus drei Hauptkomponenten:
- vom Hauptgebäude mit Blick auf die Rév-Straße, wo die Garagen des Rettungsdienstes und die Sozialräume untergebracht sind;
- aus dem früher erbauten Praxis- und Bürogebäude an der Ecke Bogdányi- und Dunaár-Straße;
- sowie dem die beiden Teile verbindenden Halsstück, das Ruhe- und Haltefunktionen erfüllt.
Funktionale und technische Modernisierung gleichzeitig
Die größte Umgestaltung betrifft den Gebäudeteil in der Rév-Straße: Hier müssen die Decke über dem Erdgeschoss und die Dachkonstruktion abgerissen und neu gebaut werden, um ausreichend große Stellplätze und Tore zu schaffen. Im Falle des Flügels in der Dunaár-Straße werden Ausgrabungsuntersuchungen durchgeführt, da die bisherigen Zustandsuntersuchungen hier die meisten Mängel aufgezeigt haben, darunter Schwächen im Fundament und fehlende Isolierung unter den Wänden. Diese werden im Zuge der Renovierung beseitigt.
Der geschlossene Durchgang zum Innenhof wird ersetzt, und im Halsbereich wird die bestehende Decke abgerissen und durch ein Stahlgerüst mit einem flachen Satteldach ersetzt. Die Außenwände der Gebäude werden mit einer modernen Wärmedämmung versehen, die Innenwände werden vollständig abgerissen und entsprechend der neuen funktionalen Anordnung wieder aufgebaut.
Die Fußböden im Erdgeschoss werden komplett erneuert und mit einer den heutigen Anforderungen entsprechenden Wasser- und Wärmedämmung versehen. Der alte Putz wird von den verbleibenden Wänden entfernt, die Oberflächen werden erneuert, und die Fenster, Türen und Dacheindeckungen werden ebenfalls ausgetauscht. Die Sanierung der Dachkonstruktion erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse von Untersuchungen der Tragkonstruktion und des Holzschutzes.
Im Rahmen der maschinellen Arbeiten werden das Wasser- und Kanalisationsnetz komplett erneuert, eine Ölauffanganlage für die Abwasserbehandlung der Autowaschanlage eingebaut und ein 5 Kubikmeter großer Speicher für die Regenwassernutzung errichtet. Die Beheizung und Kühlung der Büros und Sozialräume wird durch moderne Split-Anlagen gewährleistet, während der Wärmebedarf des Radiatorheizungssystems durch einen hocheffizienten Brennwertkessel gedeckt wird. Die Umkleideräume im Dachgeschoss und die Autowaschanlage werden mit einer Wärmerückgewinnungslüftung ausgestattet. Im Rahmen der Renovierung wird auch das gesamte Stark- und Schwachstromnetz des Gebäudes erneuert.
Die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge endet am 5. Februar 2026.
Quelle: Link
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