Was wird gebaut?
Ein weiteres Passivhaus könnte in Angyalföld gebaut werden
Seit 2002 werden im 13. Bezirk kommunale Mietwohnungen gebaut, wobei in letzter Zeit nur noch Häuser mit Passivhausstandard entstehen. Zuletzt wurden 2024 in der Petneházy utca 90 67 Wohnungen übergeben, und nun kann das vorbildliche Mietwohnungsbauprogramm in der Kucsma utca 45-49 fortgesetzt werden: Die Ausschreibung für die Ausführung wurde veröffentlicht.
Ein charakteristisches und lebenswertes Gebäude ist das Ziel
Die Pläne für das Gebäude stammen von Archikon Építésziroda, die im November 2024 die Ausschreibung des 13. Bezirks gewonnen haben – schrieb Építészfórum, wo die Planer das Gebäude mit ihren eigenen Worten vorstellten.
„Bei der Planung der Wohnungen war es das vorrangige Ziel, eine echte Alternative zum marktbasierten Wohnraum zu schaffen: Auch Wohnungen mit kleinerer Grundfläche sollten mehreren Menschen ein komfortables Zusammenleben ermöglichen. Bei der Gestaltung der Grundrisse wurde daher großer Wert auf flexible Nutzbarkeit, die Möglichkeit zur Schaffung privater Bereiche, gute Belüftung und natürliche Beleuchtung gelegt, sowie darauf, dass jede Wohnung über einen geräumigen Balkon verfügt.”
– schreiben die Planer. Sie fügen hinzu: Die Formgebung des Gebäudes ist bewusst zurückhaltend und arbeitet mit klassischen Proportionen, wird jedoch durch Details ergänzt, die dem Haus Identität verleihen. Die Verwendung einfacher, zeitloser Materialien und die klare, charakteristische Fassade tragen dazu bei, dass sich das Gebäude harmonisch in das Stadtbild einfügt und gleichzeitig ein eigenes Gesicht hat.
Passivhaus muss gebaut werden
Im Rahmen eines Generalunternehmervertrags mit Pauschalabrechnung möchte die Gemeinde mit dem erfolgreichen Bieter des Ausschreibungsprojekts beim Bau eines Wohngebäudes mit 58 Wohnungen zusammenarbeiten.
Hier kann ein Haus mit geschlossener Bauweise und Vorgarten entstehen, das in seiner Tiefe an die benachbarten Gebäude anschließt und deren bestehende Brandmauern verdeckt.
Bei der Investition ist es unter Berücksichtigung der ökologischen Auswirkungen ein wichtiges Ziel, ein gesundes Wohnumfeld zu schaffen, das keine große Umweltbelastung darstellt, energieeffizient ist und möglichst wenig Schadstoffe ausstößt. Um dies zu gewährleisten, beabsichtigt die Gemeinde des 13. Bezirks den Bau eines zertifizierten Passivhauses, für das vor Abschluss der Bauarbeiten eine Zertifizierung durch das „Darmstadt Passivhaus Institut” erforderlich ist.
Geothermische Heizung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Die endgültige Form des Massenbaus ist ein traditionelles Gebäude mit Gang und hohem Dach, das mit Dachaufbauten versehen ist und dem der Designer durch die Verwendung von Materialien und Details zeitgenössische Elemente hinzugefügt hat. Das Mietshaus verfügt über zwei Verkehrskerne, zu den Treppenhäusern gehört jeweils ein Aufzug. Die Verkehrswege sind in der Regel im Außenbereich angelegt, wodurch eine gute Belüftung der Wohnungen gewährleistet ist. Die Wohnungen sind also grundsätzlich zum Innenhof hin ausgerichtet und über einen Hängegang an der Nordfassade der Kucsma-Straße sowie über einen seitlich offenen Außenflur an der Westfassade parallel zur Brandmauer zugänglich.
Aufgrund der Bauvorschriften ist der zur Straße hin gelegene Flügel des Gebäudes vier Stockwerke hoch, während der zum Innenhof hin gelegene Flügel ein Stockwerk niedriger ist und drei Stockwerke umfasst. So wurde die Gestaltung eines Dachgartens und einer Dachterrasse ermöglicht, an die sich auch ein Gemeinschaftsbereich anschließt. Im Innenhof wird ein intensiv bepflanzter Garten mit mehrstöckigen Pflanzen angelegt.
Die Energieversorgung des Hauses für Heizung und Kühlung wird durch eine zentrale, mit Erdwärmesonden betriebene Wärmepumpe sichergestellt. Dementsprechend werden die Wohnungen mit Fußbodenheizung beheizt und mit Gebläsekonvektoren gekühlt, wobei der Bauunternehmer zusätzlich eine künstliche Belüftung mit Wärmerückgewinnungs-Wohnraumlüftungsanlagen einbauen muss.
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