Was wird gebaut?

Das fast 1000 Quadratmeter große Bahnhofsgebäude in Gyula wird renoviert

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Foto: Tatumadár / Wikipedia und Zizzi/wikimedia
Durch die Wiederherstellung der ursprünglichen Masse und Dachform des Gebäudes wird der Bahnhof von Gyula modernisiert. Das Angebot von Jánosik és Társai Kft. wurde als das günstigste für die Ausführung angesehen.

Umfassende Renovierungsarbeiten können am Bahnhofsgebäude in Gyula beginnen. Ziel ist es, die Gebäudestruktur und Funktionalität zu modernisieren, die Einhaltung der energetischen Anforderungen sicherzustellen und die Räumlichkeiten des Bahnhofs übersichtlicher zu gestalten. Die Bauarbeiten werden gemäß der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt für öffentliche Aufträge von der Firma Jánosik és Társai Ipari, Szolgáltató és Karbantartó Kft. durchgeführt werden.

Das fast 1000 Quadratmeter große Gebäude und seine Umgebung werden ebenfalls renoviert.

Die Bruttogeschossfläche des von der Entwicklung betroffenen Gebäudes beträgt 999,47 Quadratmeter, einschließlich Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss, während die Umgestaltung der Außenanlagen auf einer Fläche von etwa 710 Quadratmetern erfolgen kann.

Foto: Tatumadár / Wikipedia

Die ursprüngliche Gebäudestruktur wird wiederhergestellt

Ein wichtiger Bestandteil der geplanten Maßnahmen ist die Wiederherstellung des ursprünglichen hohen Daches, wodurch die Achse des Gebäudes wieder auf die Linie der Béke sugárút (Friedensallee) zurückgeführt wird. Im Rahmen der Arbeiten werden die Dachkonstruktion und die Fassade erneuert, die Außenwände erhalten eine moderne Wärmedämmung und es werden neue Fenster und Türen eingebaut. Bei der Gestaltung der Fassade wurde der Charakter des lokal denkmalgeschützten Lagerhauses als Grundlage genommen, wobei Ziegelverzierungen und verputzte Oberflächen zum Einsatz kommen.

Die Feuchtigkeit der Wände wird beseitigt

Im Rahmen der Modernisierung der Gebäudetechnik wird ein Luft-Wasser-Wärmepumpensystem eingebaut. Um die Feuchtigkeit in den aufsteigenden Wänden zu beseitigen, wird eine nachträgliche Wanddämmung angebracht, und der Keller kann eine technische Funktion erhalten.

Passagierverkehr und Betriebsfunktionen sind voneinander getrennt

Ein Schlüsselelement des Projekts ist die klare Trennung der Funktionen. Im Erdgeschoss entsteht eine zentral gelegene Passagierhalle, die vom städtischen Vorplatz und vom Bahnsteig aus über automatische Eingänge zugänglich ist. Im östlichen Teil des Gebäudes befindet sich der Kassenbereich MÁV-Start, während die Toiletten über einen Flur von der Passagierhalle aus erreichbar sind.

Die Wohnungen im Obergeschoss werden zu Ruheräumen und Büros umgebaut.

Vom Bahnsteig aus öffnet sich auch ein Raum, der vermietet werden kann. Die meisten betrieblichen Funktionen bleiben vor Ort, gleichzeitig werden neue Umkleideräume, Sanitäranlagen und Serviceräume eingerichtet. Durch die Aufhebung der Wohnungen im Obergeschoss entstehen neue Betriebsbereiche, Pausenräume und Büros.

Neue Parkplätze werden eingerichtet

Im Rahmen der Investition werden auf einer Fläche von rund 665 Quadratmetern neue Bodenbeläge verlegt und ein verglaster Vorbau errichtet. An beiden Seiten des Gebäudes wird ein überdachter Fahrradabstellplatz mit insgesamt 80 Stellplätzen eingerichtet, außerdem werden barrierefreie Parkplätze geschaffen.
An der Haltestelle wird ein komplexes Fahrgastinformationssystem installiert, und taktile Markierungen erleichtern die barrierefreie Nutzung.

Komplexe technische Erneuerung kann realisiert werden

Als Ergebnis der Investition wird der Bahnhof Gyula um ein moderneres Energiesystem und ein funktional übersichtlicheres Empfangsgebäude erweitert, das sowohl den Anforderungen des Bahnbetriebs als auch denen des Passagierverkehrs gerecht wird.

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