Was wird gebaut?
In Balatonkenese beginnen die Arbeiten zur Uferbefestigung
Die Gemeinde Balatonkenese hat im Rahmen eines Bauvertrags die Stabilisierung der Uferbefestigung der Ortschaft in Auftrag gegeben. Der erfolgreiche Bieter ist Danmin Invest Kft., der Nettowert des Projekts übersteigt 81 Millionen Forint – schreibt kozbeszerzes.hu.
Der Standort der Bauarbeiten befindet sich im Verwaltungsgebiet von Balatonkenese auf den Grundstücken mit den Katasternummern 397/1 und 397/2.
Ziel des Projekts ist es, die Stabilität der Uferbefestigung zu erhöhen und die sichere Nutzung des Gebiets zu gewährleisten.
Gestaltung der Uferböschung und Böschungsbefestigung
Das Projekt umfasst mehrere aufeinander aufbauende Maßnahmen zur Stabilisierung der Uferböschung.
Im oberen, blockartigen Abschnitt der Uferböschung wird in einer Höhe von etwa 22 bis 24 Metern und mit einer durchschnittlichen Dicke von 0,8 Metern eine Abtragung mittels Alpintechnik durchgeführt.
Ziel der Maßnahme ist es, die gefährlichen Teile zu entfernen, wobei das landschaftliche Erscheinungsbild unverändert bleibt.
Aufbau eines mehrstufigen Schutzsystems
Im Rahmen des Projekts werden drei Verteidigungslinien errichtet.
- Oberste Verteidigungslinie:
Am Fuß der abgestuften Uferböschung wird ein Geröllfangsystem errichtet. Dieses besteht aus einem an Stahlpfosten befestigten Stahlbeton-Gitterzaun, der durch sternförmige Geröllfang-Pfostenköpfe und verbindende U-200-Geröllfang-Querträger ergänzt wird. An das System schließt sich ein 2–5 Meter breiter Geröllfangbereich an.
- Mittlere Schutzlinie:
Im mittleren Abschnitt des Abhangs wird eine ähnlich gestaltete, jedoch einfachere Geröllfang-Stahlgitterwand mit einer Höhe von 3 Metern errichtet, die zwischen den bestehenden Bäumen installiert wird.
- Untere Schutzlinie:
Hinter den Grundstücken wird als „Zaun” ein 2 Meter hohes Geröllfangnetz errichtet, das an Stahlstützen befestigt und zwischen den Bäumen eingebaut wird.
Erdarbeiten und Landschaftsbau
Im Rahmen der Bauarbeiten wird auf der Böschung unter Verwendung des Aushubmaterials ein aufgeschütteter und verdichteter Erdwall mit einer Dicke von etwa 1 Meter und einer Neigung von 1:1 angelegt. Die Oberfläche wird begrünt und mechanisch geschützt.
Baumfällung und Umweltaspekte
Im Rahmen der Arbeiten werden gefährliche, umgestürzte oder abgestorbene Bäume entfernt, was ausschließlich auf der Grundlage einer gesonderten Genehmigung der Umweltbehörde erfolgen darf.
Der Auftraggeber wies ausdrücklich darauf hin, dass bei der Ausführung der Arbeiten die Fauna und Flora des Gebiets besonders zu berücksichtigen sind, insbesondere im Hinblick auf die Brutzeiten und den Schutz der Vegetation.
Quelle: Link
-
Aktuell bei 2026. 06. 01.
Die Autobahn M5 liegt am Boden – kann die M6 sie retten?
-
Nachrichten aus der Industrie 2026. 06. 02.
Der heimische Bausektor könnte einen Aufschwung erleben – es besteht die Möglichkeit, EU-Mittel in Höhe von 16,4 Milliarden Euro freizugeben
-
Aktuell bei 2026. 06. 01.
Das Projekt KÉSZ Csoport hat im Bethesda-Kinderkrankenhaus sechs Behandlungsräume renoviert
-
Klima-X 2026. 06. 02.
Wer macht rechtzeitig den Schritt zur ökologischen Wende in der Bauindustrie?