Straßenbau
Die Sanierung der Bergstraße 25 wird im Frühjahr abgeschlossen sein.
Zwei Fahrspuren wurden für den Verkehr auf dem bisher gesperrten Abschnitt der Hauptstraße Nr. 25 zwischen Szentdomonkos und dem Knotenpunkt Bekölcei freigegeben, wie in einer Pressemitteilung von Építési és Közlekedési Minisztérium am Freitag mit.
Im Rahmen des Projekts, das in Szentdomonkos beginnt und sich über die Grenze des Komitats erstreckt, wurde die Straße auf einer Länge von mehr als 6 Kilometern modernisiert und auf 2×1+Sicherheitsstreifen verbreitert, auf denen bis zur endgültigen Fertigstellung – voraussichtlich im Frühjahr 2026 – der Verkehr auf 2×1 Spuren fließen kann, unter vorübergehenden Verkehrsbeschränkungen. Die Bauarbeiten wurden von HE-DO Építő Zrt. und dem SWIETELSKY Magyarország Kft. durchgeführt.
Im Winter konnten die schweren Lastkraftwagen die Steigung nicht bewältigen.
Anlässlich der Eröffnung des Abschnitts hielten Zoltán Juhász, Leiter der Abteilung für Straßenbauprojekte Építési és Közlekedési Minisztérium, Gábor Csuzda, Vorsitzender des Wahlkreises Nr. 3 des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén, sowie László Horváth, Abgeordneter des Wahlkreises Nr. 2 des Komitats Heves, eine Rede.
Die ehemalige Strecke zwischen Szentdomonkos und Borsodnádasd war schmal, hatte eine Fahrbahnbreite von 5,9 bis 6,5 Metern und kleine Kurvenradien, außerdem durfte man an mehreren Stellen nur mit 30 km/h fahren.
Der Straßenabschnitt wird für den Fernverkehr (Ózd-Budapest) und den Nahverkehr sowie für den Güterverkehr in der Region genutzt, da die Hauptstraße Nr. 25 eine der Hauptzufahrtsstraßen nach Ózd und zur Landesgrenze (Bánréve) ist. Im Winter konnten schwere Fahrzeuge (Busse und Lastkraftwagen) aufgrund von Vereisungen die Steigung nicht bewältigen und blieben stecken, was zu erheblichen Staus führte.
Die Entwicklung erfolgt im Rahmen eines Investitionsprojekts mit dem Titel „Ausbau der Hauptstraßen 23 und 25 zwischen Bátonyterenye und Ózd”.,
Dabei wurde die Nebenstraße als 2×1+Haltestreifen-Fahrbahn mit einer Fahrbahnbreite von 10,25 Metern und einer Bankettbreite von 2 Metern gebaut.
Es wurden 8 bis 9 Meter hohe Stützmauern errichtet.
Im Rahmen des Projekts wurde auch die ordnungsgemäße Ableitung des Regenwassers geregelt. An den natürlichen Wasserläufen unter der Straße wurden Durchlässe gebaut, von denen der größte einen Durchmesser von 1,8 Metern hat. Auf dem bergigen Serpentinenabschnitt mussten für die Errichtung der zusätzlichen Haltegriffe Bodenstützkonstruktionen (sogenannte Stützmauern) errichtet: Auf der Bergseite wurde der verbleibende Boden mit Gabionen-Stützmauern abgestützt, während die Hänge auf der Talseite – auf einer Länge von etwa 2049 Metern – mit einer in diesem Land bisher noch nicht angewandten Technologie, einer sogenannten verstärkten Böschungssicherung , verbreitert und abgestützt.
Die letztere Bauweise sieht vor, dass nach der Errichtung einer provisorischen Erdstützung 50 cm dicke, durch Geogitter voneinander getrennte Schichten aufeinandergeschichtet werden. Mit dieser Technologie wurden 8 bis 9 Meter hohe Stützmauern unter Verwendung von etwa 80.000 m³ Schotter errichtet.
Anstelle einer Umleitung kann man eine kürzere und sicherere Strecke nehmen.
Der Bau des Abschnitts der Hauptstraße Nr. 25 in Heves Vármegye erfolgte unter vollständiger Sperrung der Straße, Daher wurde vor der Sperrung des Abschnitts auf dem bestehenden Straßennetz eine etwa 15 km lange Umleitung eingerichtet, von der fast 10 km vollständig saniert wurden, während auf dem Abschnitt der Umleitung der Hauptstraße Nr. 25 lokale Ausbesserungen vorgenommen wurden. Darüber hinaus wurden in Egercsehi eine neue Bushaltestelle und eine Buswendeschleife gebaut, die auch nach der Übergabe des Abschnitts der Hauptstraße Nr. 25 mit Haltegriffstreifen weiterhin genutzt werden können.
Das Projekt umfasste auch einen Brückenbau: den Abriss der Brücke über den Karácsonyi-völgyi-Bach und den Neubau einer 7,4 Meter langen Brücke.
Obwohl die Bauarbeiten noch im Gange sind, wurden zwei Fahrspuren auf dem bisher gesperrten Abschnitt der Hauptstraße Nr. 25 freigegeben, sodass anstelle der 15 km langen Umleitung nun eine kürzere und sicherere Strecke befahren werden kann. Aufgrund der noch laufenden Bauarbeiten gilt bis zur endgültigen Fertigstellung im Frühjahr eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h auf diesem Abschnitt, wobei vorübergehende Verkehrsbeschränkungen gelten.
Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist für April 2026 vorgesehen. Bis dahin werden die letzten Arbeiten an den verschiedenen Bodenstützkonstruktionen, den Gabionen-Stützmauern und den Bodenstützmauern durchgeführt. Darüber hinaus müssen noch die Humusaufschüttung, die Bepflanzung, die Fertigstellung der Regenwasserableitung sowie die Verkehrsleitungselemente, Markierungen und Leitplanken auf der gesperrten Fahrbahn fertiggestellt werden.
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