Wasserwirtschaft

Die neue Kläranlage in Csorvás behandelt das Abwasser von 6.000 Menschen

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Die Kläranlage in Csorvás wurde mit mehr als zwei Milliarden Forint aus EU-Mitteln renoviert.

Die Kläranlage von Csorvás wurde 1994 gebaut und 2008 einer maschinellen Sanierung unterzogen. Die Anlage verfügte nicht über die erforderliche hydraulische und Reinigungskapazität, weshalb in den letzten Jahren auch Bußgelder verhängt wurden. Daher war eine Verbesserung der Abwasserreinigungstechnologie unumgänglich, was durch einen vollständigen Abriss der Anlage erreicht werden konnte. Die Ausführung erfolgte durch Veolia Water Solutions & Technologies Magyarország Zrt.. Die sechsmonatige Testphase der Anlage wurde erfolgreich abgeschlossen, teilte die Gemeinde Csorvás MTI mit.

Durch die Investition stieg die tägliche Aufnahmekapazität von bisher 500 auf 634 Kubikmeter, was die technische Grundlage für die Reinigung der Abwässer von mehr als 6000 Menschen bildet.

Die neue Anlage ist vollständig automatisiert, kann auch per Fernüberwachung betrieben werden und wird über Jahrzehnte hinweg eine angemessene Wasserqualität gewährleisten, hieß es. Die Anlage wird auch weiterhin unter der Aufsicht des bisherigen Betreibers Alföldvíz Zrt. betrieben. Parallel zur Sanierung und Kapazitätserweiterung wurde auch eine teilweise Rekonstruktion des Kanalisationsnetzes durchgeführt.

Wie auf der Website der Stadt mit fast 4500 Einwohnern im Komitat Békés zu lesen ist, wurde eine Förderung in Höhe von 1,6 Milliarden Forint – mit einer Förderintensität von 90 Prozent – aus dem Rahmenprogramm „Umwelt und Energieeffizienz“ (KEHOP) der Europäischen Union bewilligt.

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