Wasserwirtschaft
Der Mangangehalt im Trinkwasser von Tiszabő könnte um 81 Prozent sinken
Im Oktober berichteten wir darüber, dass mit schweizerisch-ungarischer Finanzierung die Trinkwasseraufbereitungsanlage in Tiszavarvár die Trinkwasseraufbereitungsanlage in Tiszavarvár mit schweizerisch-ungarischer Finanzierung renoviert werden kann. Dank der internationalen Zusammenarbeit kann nun ein weiteres Projekt starten: Die Trinkwasserqualität in Tiszabő kann verbessert werden.
„Das Projekt wird rund 2.300 Menschen mit gesundem Trinkwasser versorgen, dessen Mangan- und Arsengehalt deutlich unter den EU- und nationalen Grenzwerten liegt”, erklärte Tamás Rentz, stellvertretender Staatssekretär für Wasserwirtschaft im Energieministerium, am Dienstag in Szolnok bei der Eröffnungsveranstaltung des Projekts.
Eine halbe Milliarde Forint Investition
Wie aus dem Bericht MTI hervorgeht, wird das Projekt laut Tamás Rentz unter der Leitung von Tiszamenti Regionális Vízművek Zrt. in Zusammenarbeit mit Nemzeti Vízművek Zrt., der Gemeindeverwaltung von Tiszabő und dem Verein „Szövetség az Élő Tiszáért” (Verein für einen lebendigen Tisza) durchgeführt.
Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 547,8 Millionen Forint, wovon 85 Prozent, also 465,6 Millionen Forint, durch den Schweizer Beitrag gedeckt sind. Die inländische Kofinanzierung beläuft sich auf 82,2 Millionen Forint.
Er fügte hinzu, dass diese Unterstützung nicht nur eine finanzielle Hilfe sei, sondern auch ein Zeichen des Vertrauens gegenüber Ungarn und den Berufsverbänden sowie eine Investition, damit die ländlichen Gebiete, insbesondere die weniger entwickelten Regionen, die gleichen Chancen erhalten wie andere Teile des Landes.
Der Mangangehalt des Wassers wird voraussichtlich um 81 Prozent sinken.
Im Rahmen des Projekts werden moderne Wasseraufbereitungstechnologien installiert, 520 Meter veraltete Rohrleitungen ausgetauscht, 8 Schieberventile renoviert und 16 Kilometer Rohrleitungsnetz gereinigt und desinfiziert, zählte er auf. Außerdem werden 14 Sonnenkollektoren installiert, merkte er an.
Als Ergebnis der Entwicklung wird der Mangangehalt voraussichtlich um 81 Prozent sinken und der Energieverbrauch um 11 Prozent zurückgehen, berichtete er.
Das jetzt startende Projekt ist ein integraler Bestandteil des nationalen Programms zur Verbesserung der Trinkwasserqualität, das vom Energieministerium und den Wasserversorgungsunternehmen gemeinsam umgesetzt wird, fügte er hinzu. In Tiszabő ist die Verbesserung der Wasserqualität nicht nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern auch eine Frage der Lebensqualität, der Gesundheit und der Gesellschaft. „Gutes Trinkwasser ist ein Grundrecht für uns alle”, erklärte er.
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