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Sicherheit auf den Straßen – soziale Verantwortung auch abseits der Rennstrecke
Das Schnellstraßennetz Ungarns erreichte bis Ende 2025 eine Länge von 2000 Kilometern, davon fallen fast 1300 Kilometer in den Zuständigkeitsbereich von MKIF Zrt.. Die Magyar Koncessziós Infrastruktúra Fejlesztő Zrt. unterhält und saniert diese Straßen nicht nur, sondern erweitert sie im Rahmen eines zehnjährigen Entwicklungsprogramms: Auf der M1 haben die Arbeiten bereits im September letzten Jahres begonnen, die M7 und M3 werden in den nächsten Jahren ebenfalls ausgebaut. Die drei Autobahnen werden auf einer Länge von 299 Kilometern nicht nur breiter, sondern auch moderner werden; auf einer Länge von 279 Kilometern werden bis 2034 neue Autobahnen gebaut. Diese Aufgabe ist mit einer großen Verantwortung verbunden, doch die MKIF Zrt. hat in den letzten drei Jahren mehr geleistet, als im Konzessionsvertrag festgelegt war.
Sicherheit ist von größter Bedeutung
Im Verkehr, auf den Straßen und darüber hinaus. Aus diesem Grund hat das Konzessionsunternehmen Ende 2023 die Nationale Katastrophenschutzbehörde mit den für die Löschung von Elektroautos unverzichtbaren sogenannten E-Löschlanzen unterstützt. Diese Geräte sind in der Lage, die Batterie schützende Platte zu durchschlagen und das Löschmittel in die manchmal bis zu 1000 Grad heißen Zellen einzuleiten. Mit ihrer Hilfe kann die Kühlung der glühenden Akkus von vielen Stunden auf 15 bis 20 Minuten verkürzt werden. Das Konzessionsunternehmen unterstützte die speziellen Feuerwehreinsätze mit 8, während Magyar Közút NZrt. mit 5 solchen Sets. Die 13 Pakete gingen an die Feuerwehren entlang der verkehrsreichsten Autobahnen.
Die Freiwillige Feuerwehr von Bicske erhielt Ende 2025 dank der gemeinsamen Unterstützung der Stiftung Pro Filii und MKIF Zrt. ein neues Feuerwehrauto. Der neue Pickup ersetzt das alte, 45 Jahre alte Fahrzeug. Das Besondere daran ist, dass er die Größe eines PKWs hat und somit eine bessere Manövrierfähigkeit und schnellere Einsatzzeiten auf der Autobahn gewährleistet. Die freiwillige Feuerwehr von Bicske rückt durchschnittlich 100 Mal pro Jahr auf dem Abschnitt der Autobahn M1 zwischen Biatorbágy und Szárliget aus, hilft aber in erster Linie auch den in Not geratenen Einheimischen. Das neue Fahrzeug ist nicht nur moderner, sondern auch sicherer und effizienter: Während im alten Fahrzeug nur zwei Feuerwehrleute Platz fanden, können im neuen Fahrzeug bereits fünf Personen zum Einsatzort fahren und Hilfe leisten.
Ebenfalls gemeinsam mit der Stiftung Pro Filii unterstützte MKIF Zrt. die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Bicske, als die Freiwilligen aus Bicske im Sommer 2023 mit in Ungarn bislang einzigartigen akkubetriebenen Rettungsscheren ausgestattet wurden.
Die Helfer helfen
Die Frühgeborenen-Rettungsdienst der Peter Cerny Stiftung wurde 2023 mit einem Blutgasanalysegerät unterstützt, und 2024 übernahm das Unternehmen gemeinsam mit der Pro Filii Stiftung den vierteljährlichen Betrieb eines ihrer Rettungswagen. In dieser Zeit wurden 758 Einsätze durchgeführt: 486 Rettungen, 272 begleitete Transporte, 253 Fälle, in denen aufgrund schwerer Atemstörungen eine maschinelle Beatmung durchgeführt werden musste, und 4 Fälle, in denen eine Wiederbelebung erforderlich war. Während der Dauer der Unterstützung legten ihre speziellen neonatologischen Rettungswagen 43.000 km zurück.
Die MKIF Zrt. und der Nationale Rettungsdienst haben auf den ungarischen Schnellstraßen schon immer eng zusammengearbeitet, wenn es um Menschenleben ging. Im Mai 2024 haben die beiden Organisationen ihre bisher schon gut funktionierende Zusammenarbeit noch weiter vertieft. Gemäß der Vereinbarung können Motorradrettungskräfte während der Motorradsaison von Mai bis Ende Oktober an drei Autobahningenieurbüros stationiert werden: in Gödöllő, Martonvásár und Bicske. Die Konzessionsgesellschaft stellt den Dienstleistenden einen medizinischen Raum, einen Ruheraum und eine Garage zur Verfügung. Die Rettungsmotorradfahrer helfen nicht nur den Verkehrsteilnehmern auf dem Schnellstraßennetz, sondern können auch von der Zentrale aus zu den Bewohnern der umliegenden Ortschaften gerufen werden, wodurch auch die Versorgungssicherheit der Anwohner der Autobahn gewährleistet ist. Selbst wenn die Verkehrslage und Staus dies erschweren, können sie innerhalb weniger Minuten an der Autobahn sein.
Prävention für die Vorbeugung
Neben den Förderungen legt das Unternehmen auch großen Wert auf Prävention. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht das Unternehmen regelmäßig Videos zu verschiedenen Themen rund um die Verkehrssicherheit. Es veranstaltet regelmäßig Tage der offenen Tür für Ingenieure und Berufsinformationstage, um Interessierten und Kindern zu zeigen, wie vielfältig der Beruf des Straßenbauingenieurs ist und wie wichtig die Verkehrssicherheit ist.
https://magyarepitok.hu/iparagi-hirek/2024/09/egyuttmukodessel-a-biztonsagos-kozlekedesert
Darüber hinaus haben die Mitarbeiter von MKIF im Jahr 2025 versuchsweise die Unfallstellen mit „NO PHOTO”-Bannern abgedeckt, um Katastrophentourismus zu verhindern. Dabei handelt es sich um das Phänomen, dass Autofahrer auf der nicht vom Unfall betroffenen Fahrbahnseite langsamer fahren, um den Unfall zu bestaunen, zu fotografieren und zu filmen. Dies ist nicht nur moralisch bedenklich, sondern schafft auch neue Unfallgefahren!
Die soziale Verantwortung von MKIF Zrt. vermittelt folgende Botschaft: Der Betrieb der Verkehrsinfrastruktur ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Mit Entwicklungen und Förderungen können wir nicht nur Straßen bauen, sondern auch einen sichereren Verkehr und eine sicherere Zukunft schaffen.
Quelle: Link
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