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Die neue Brücke der M7 hat die Belastungsprüfung gut bestanden
Die Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Autobahn M7 in Velence hat die letzte Hürde erfolgreich genommen. Über die Arbeiten an der im Rahmen des Projekts MKIF Magyar Koncessziós Infrastruktúra Fejlesztő Zrt. errichteten Fußgänger- und Fahrradbrücke in Velence haben wir regelmäßig berichtet. Das von Főmterv Zrt. entworfene Bauwerk mit Hybridkonstruktion auch internationale Anerkennung gefunden.
Zuletzt haben wir Anfang Februar berichteten wir über die Bauarbeiten, als bereits die letzten Arbeiten durchgeführt wurden, und am 19. Februar wurde auch die für die Inbetriebnahme erforderliche Belastungsprüfung durchgeführt.
Wenn Berechnungen auf die Realität treffen
Der Hauptzweck der Belastungsprüfung besteht darin, zu bestätigen, dass die Brücke der bei der Planung festgelegten Belastungsklasse entspricht. Im vorliegenden Fall bedeutet dies eine Belastung von 5 kN/m² durch Fußgänger sowie eine sogenannte „konzentrierte” Belastung von 2,5 kN, wie uns das investierende Unternehmen mitteilte.
Im Rahmen der Untersuchung verglichen die Fachleute die gemessenen Ergebnisse mit dem statischen Modell, überprüften, ob das Verhalten der Konstruktion dem Berechnungsmodell entspricht, und bestimmten und überprüften auch die dynamischen Eigenschaften.
Im Rahmen dieses Prozesses wurde das statische Verhalten des Kunstwerks analysiert, insbesondere im Hinblick darauf, ob es in der Realität tatsächlich die Reaktion zeigt, die die Berechnungen am Reißbrett vorhergesagt hatten.
Was wird bei statischen und dynamischen Belastungen gemessen?
Während der Belastungsprüfung wurden sowohl statische als auch dynamische Untersuchungen durchgeführt. Der Zweck der statischen Belastung bestand darin, Formveränderungen, Durchbiegungen, Spannungsänderungen und Verschiebungen der Stege zu messen. Darüber hinaus wurden Dehnungsmessungen durchgeführt und die Form der Brücke durch Nivellierung erfasst, wobei besonderes Augenmerk auf die maßgeblichen Punkte des Hauptträgers – den Bogen, den Versteifungsträger und die Fahrbahnkonstruktion – gelegt wurde.
Im Rahmen der dynamischen Untersuchungen wurden mit Beschleunigungsmessgeräten Eigenfrequenzmessungen durchgeführt, um die Eigenschaften der vertikalen Biegung, der Torsion und der horizontalen Seitenschwingungen zu bestimmen.
Darüber hinaus wurden auch Messungen zur Fußgängerdynamik durchgeführt: Gruppen unterschiedlicher Größe überquerten die Brücke mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, während Fachleute die maximalen Beschleunigungen an der Konstruktion untersuchten und mithilfe unabhängiger Sensoren den Komfort bewerteten.
Neun Lastlagen und drei dynamische Läufe
Der Prozess begann mit einer Überprüfung des Zustands der Brücke, die sowohl vor als auch nach der Belastungsprüfung durchgeführt wurde. Die Untersuchung umfasste die Frage, ob an der Unterkonstruktion oder den Tragwerken schädliche Verformungen, Risse oder Veränderungen aufgetreten sind, die eine Inbetriebnahme an Bedingungen knüpfen würden.
Im Rahmen der statischen Belastungsreihe wurden insgesamt neun Belastungszustände ermittelt, einschließlich der Messung der unbelasteten Brücke. Zu den einzelnen Belastungszuständen gehörten der Leerzustand, eine Belastung mit 12 Fahrzeugen, eine Belastung mit 20 Fahrzeugen, eine Belastung mit 32 Fahrzeugen sowie zweimal eine Belastung mit jeweils 16 Fahrzeugen, wobei die Reaktionen der Konstruktion an mehreren Messpunkten aufgezeichnet wurden.
Während der dynamischen sogenannten „Läufe” überquerten zunächst 2 Personen, dann 10 Personen und schließlich 32 Personen die Brücke mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, um so die Auswirkungen des Fußgängerverkehrs auf das Verhalten des Bauwerks zu untersuchen.
Die letzte Prüfung vor der Markteinführung
„Der Hauptzweck der Belastungsprüfung besteht darin, das tatsächliche Verhalten der Konstruktion aufzuzeigen. Die am Reißbrett entworfene und durch Berechnungen bestätigte Lösung muss sich auch in der Realität bewähren. Die Brücke wird dabei auch mit Grenzbedingungen belastet, deren Auftreten im täglichen Gebrauch sehr unwahrscheinlich ist, dennoch muss die Konstruktion auch in diesen Situationen den Anforderungen genügen”, betonte MKIF.
Wie sie hinzufügten: Dank moderner Modellierungsverfahren kann man heute ein äußerst genaues Bild vom Verhalten der Brücke erhalten, wobei Abweichungen im Bereich von wenigen Prozent noch keinen Grund zur Sorge darstellen. Bei erheblichen Abweichungen oder unzulässigen, übermäßigen Verformungen ist jedoch eine eingehende Untersuchung erforderlich, um zu klären, ob ein Konstruktionsfehler, ein Materialproblem oder andere Umstände dahinterstehen. Aufgrund der kontinuierlichen Qualitätskontrolle und der Einhaltung der technologischen Vorschriften ist die Wahrscheinlichkeit dafür jedoch nahezu null, und in der Praxis des Bauunternehmens gab es bisher noch keinen solchen Fall, betonten sie.
Aufgrund der vor Ort gemessenen Ergebnisse war die Belastungsprüfung erfolgreich, allerdings muss noch die Auswertung und die Erstellung des entsprechenden Konformitätsprotokolls abgewartet werden – erst dann kann das Inverkehrbringungsverfahren eingeleitet werden. Danach können die Verkehrsteilnehmer die neue Brücke in Besitz nehmen.
Quelle: Link
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