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Die Reparaturarbeiten am Abschnitt der Autobahn M30 in Szikszó sind abgeschlossen

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Die Baumaschinen wurden von dem Abschnitt der Autobahn M30 zwischen Miskolc und Szikszó abgezogen, der aufgrund eines Dammbruchs im Februar 2024 gesperrt werden musste.

Nach der Meldung über die Fertigstellung der Garantiereparaturen werden die Építési és Közlekedési Minisztérium (ÉKM) sowie Vertreter des Betreibers Magyar Koncessziós Infrastruktúra Fejlesztő Zrt. (MKIF) haben am Dienstag im Rahmen einer Ortsbesichtigung den seit Februar 2024 gesperrten Abschnitt der Autobahn M30 zwischen Miskolc und Szikszó überprüft. Als Ergebnis der Besichtigung vor Ort wird der betroffene Abschnitt der Autobahn am Mittwoch wieder für den Verkehr freigegeben, teilte das Ministerium mit.

Unvorhersehbare Grundwasserbewegungen verursachten den Dammbruch

Aufgrund eines Dammbruchs in der Nähe von Szikszó musste die Straße im Februar letzten Jahres gesperrt werden. Über die Ursachen für den Rutsch der M30 und die Hintergründe der Sanierungsarbeiten haben wir bereits in einem früheren Artikel. Der Abschnitt der Autobahn zwischen Miskolc und Szikszó, der von STRABAG ausgeführt wurde, wurde im Oktober 2021 übergeben. Die Sperrung erfolgte im Februar 2024, nachdem zu Beginn des Jahres ein 150 Meter langer Abschnitt der Aufschüttung abgerutscht war. Unabhängige Experten der Technischen Universität Budapest kamen zu dem Schluss, dass der Schaden durch unvorhersehbare Grundwasserbewegungen verursacht wurde, die nach der technischen Übergabe auftraten und nicht vorhersehbar waren. Dieses Grundwasser sättigte die tiefen Lehmschichten unter dem Damm, was zu Bodenschlupf und ungleichmäßiger Senkung führte.

Der Auftragnehmer hat mehrere Lösungsvorschläge unterbreitet.

Nach der Schließung arbeitete STRABAG in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und externen Experten mehrere Lösungsvorschläge zur Behebung des Problems aus. Zu den ersten Schritten gehörten der Bau einer Tiefenentwässerung, die Ableitung des Grundwassers sowie die Verstärkung des Untergrunds mit Stahlbetonpfählen. Aus den Konzepten der Bauunternehmer wählte ÉKM unter Einbeziehung der Geotechnischen Fakultät der Technischen Universität Budapest die Lösung, nach dem vollständigen Abriss der rechten Fahrbahn mehr als 750 60 cm Durchmesser zu bohren und nach dem Betonieren die Aufschüttung und den Fahrbahnkörper wieder darauf aufzubauen. Auf der linken Fahrbahn erfolgt der Rückbau und Neubau in einer Tiefe von vier Metern unterhalb der Fahrbahnoberfläche. Die von den Maßnahmen betroffene Länge beträgt 300–350 Meter. Der abgerutschte Abschnitt wurde abgerissen und komplett neu gebaut.

Bei der Überprüfung der Reparaturen haben die Fachleute alles in Ordnung befunden.

Nach der Meldung über den Abschluss der Garantiereparaturen führten Vertreter von Építési és Közlekedési Minisztérium (ÉKM) und des Betreibers Magyar Koncessziós Infrastruktúra Fejlesztő Zrt. (MKIF) am Dienstag eine Ortsbesichtigung durch. In einer Mitteilung des Ministeriums hieß es: Bei der Überprüfung der Qualität der Reparaturarbeiten haben die Fachleute vorerst alles in Ordnung befunden, sodass der betroffene Straßenabschnitt wieder freigegeben werden kann. Damit die Autofahrer die bisher gesperrte Strecke so schnell wie möglich wieder nutzen können, wird nach der Überprüfung mit der Aufhebung der vorübergehenden Verkehrsführung begonnen. Dies umfasst neben dem Abbau der provisorischen Einrichtungen, Schilder und Leitplanken auf der Fahrbahn auch das Entfernen der Schilder auf den Umleitungsstrecken und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen. Danach kann der Verkehr auf der Fahrbahn voraussichtlich am Mittwochnachmittag wieder ohne Einschränkungen aufgenommen werden.

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