Was wird gebaut?

Die Hauptstraße einer seit prähistorischen Zeiten bewohnten Siedlung wird renoviert

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Freileitungen, die das Stadtbild verschandeln, werden verschwinden, und der Ausstellungsort über das Leben des alten Mannes (Samu) von Vértesszőlő wird durch den Straßenausbau mit dem Fahrrad erreichbar sein.  

Ende Januar begann in Vértesszőlős im Komárom-Esztergom-Komitat die Rekonstruktion der Templom utca (Kirchstraße) durch die STRABAG. Die malerisch schöne Gemeinde mit 3600 Einwohnern wurde in den 1960er Jahren weltberühmt, nachdem in einer Kalksteinmine ein Teil des Schädels und Werkzeuge des Vorzeitmenschen Samu gefunden wurden, der vor 400.000 Jahren hier gelebt hatte. Das Ungarische Nationalmuseum hat in der Ortschaft eine Freilichtausstellung eingerichtet, in der die besonderen archäologischen, anthropologischen und paläontologischen Funde sowie deren Entstehungsumgebung präsentiert werden. Die unvergleichlich reichhaltige Fundgruppe vermittelt ein einzigartig komplexes Bild vom Leben der frühen Menschen vom Heidelberg-Typ. 

 

Die Vértesszőlős-Stätte ist die älteste archäologische Ausgrabungsstätte Ungarns, die rund 400.000 Jahre alt ist. Die Erschließung, die Anfang des Jahres begann und bis Mitte August abgeschlossen sein wird, wird die Stätte mit dem Fahrrad zugänglich machen.

 

 

Drähte sind im Boden vergraben

Mit dem Projekt wird die Hauptstraße der Stadt erneuert. In der Templomstraße werden rund 2 300 Quadratmeter Bürgersteig saniert und neu gebaut. Eine der sichtbarsten Veränderungen der Sanierung ist die Entfernung der Freileitungen um die Kirche, die Schule und das Gemeindehaus, die durch Erdkabel ersetzt werden.

 

 

Neue Parkplätze und Neugestaltung von Grünflächen

Durch die Installation von zweiunddreißig Kandelabern wird auch die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde verbessert. Die Entwässerungsgräben werden überdacht und fünfzig neue Parkplätze werden in dem zu sanierenden Gebiet geschaffen. Neben der Anpflanzung von Bäumen werden auch mehr als 2.000 Quadratmeter Grünfläche erneuert.

Auf der Pressekonferenz im Dorf sagte Bürgermeister Csaba Nagy, dass

Das Projekt wird von der Planung bis zur endgültigen Übergabe 550 Millionen Forint kosten, wozu die Gemeinde zusätzlich zu den EU-Mitteln 100 Millionen Forint aus eigenen Mitteln beisteuert. Die Eröffnung der wichtigsten Straße der Gemeinde ist für Mitte August geplant, wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind.  

 

Auf der Veranstaltung wurde auch bekannt gegeben, dass mit MÁV eine Vereinbarung über die Anmietung und Renovierung des baufälligen Bahnhofs, der Teil des Stadtzentrums ist, getroffen wurde. Damit können die Arbeiten dort in einigen Wochen beginnen und werden voraussichtlich zur gleichen Zeit wie der Stadtplatz fertiggestellt.

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