Was wird gebaut?

Zwei-Milliarden-HUF-Entwicklungsprogramm in der historischen Kurstadt gestartet

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Fotos: visitgyula.com
Im Rahmen des Operationellen Programms für Raum- und Stadtentwicklung (TOP) Plus werden in Gyula zwei große Investitionen getätigt, die das Image und die Infrastruktur der Stadt prägen werden. Der Bahnhofsbereich wird renoviert und ein Abschnitt des Lebendigen Wasserkanals wird saniert.

Die Gemeinde hat für die Verbesserungen, die die Stadt durch die Erneuerung der Verkehrs- und Wasserinfrastruktur nachhaltiger, sicherer und lebenswerter machen sollen, EU-Mittel in Höhe von insgesamt rund 2 Milliarden Forint erhalten.

Der Bahnhofsvorplatz wird umgestaltet - ein neuer Kreisverkehr und Parkplätze werden gebaut

Die Investition in Höhe von 960 Millionen Forint zielt darauf ab, das Gebiet vor dem Bahnhof Gyula vollständig umzugestalten. Das Projekt soll bis Ende 2028 abgeschlossen sein, und die Arbeiten für die Erneuerung der Versorgungsleitungen haben bereits begonnen. Außerdem wird ein neuer Kreisverkehr gebaut und ein Parkplatz mit 55 Stellplätzen angelegt.
Eines der Schlüsselelemente der geplanten Umgestaltung ist die Trennung der Verkehrsfunktionen: Es werden separate Parkplätze, Wartebereiche für Busse und Taxis eingerichtet, die über neue Anliegerstraßen erreichbar sind. Das Projekt umfasst auch Landschaftsgestaltung und die Erneuerung von Grünflächen. Der Konsortialpartner der Gemeinde bei diesem Projekt ist Magyar Közút Nonprofit Zrt.

Foto: visitgyula.com

Die Sanierung des Lebendigen Wasserkanals wird dem Stadtzentrum ein neues Gesicht geben

Das zweite Projekt im Wert von einer Milliarde Forint umfasst die komplexe Sanierung eines Abschnitts des Lebendigen Wasserkanals, die bis Juni 2028 abgeschlossen sein soll. Die Arbeiten umfassen den Bau von Straßen, die Verbesserung der Entwässerung und der Versorgungsleitungen, die Erneuerung der Straßen- und Dekorationsbeleuchtung sowie die Modernisierung des Kommunikations- und Überwachungssystems.
Das Ufergebiet wird auch einen Lehrpfad, ein Erholungsgebiet und ein Entenhaus umfassen, wodurch die Freizeitfunktionen verbessert werden.

Die Entwicklung wird 13.000 Quadratmeter Gemeinschaftsfläche umfassen und 0,6 Hektar grüne Infrastruktur werden im Rahmen der Anpassung an den Klimawandel geschaffen oder erneuert.

Der Standort des Projekts, der Lebendige Wasserkanal, ist ein staatliches Gewässer, das von der Wasserwirtschaftsdirektion Körös-Vidéki verwaltet wird. Die Entwicklung wird dem Uferbereich zwischen der Menyhárt-Brücke und der Kapus-Brücke eine neue funktionale und ästhetische Rolle verleihen und ihn mit dem historischen Zentrum von Gyula und dem städtischen Gefüge, das zur Burg Gyula führt, verbinden.

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