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So verbinden Sie den Berettyo mit dem Körös

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Für das Projekt sind im Rahmen des gemeinsamen ungarisch-rumänischen EU-Projekts rund 738 Millionen Forint vorgesehen.

Ungarn und Rumänien werden mit Hilfe von EU-Mitteln gemeinsam die Wasserbewirtschaftung der Flüsse Berettyó und Sebes-Körös verbessern und so die Wasserbilanz in wasserarmen Gebieten verbessern, teilte die Direktion für Wasserwirtschaft Körös-Vidéki (Kövizig) mit, die an dem Programm teilnimmt.

Der Ankündigung zufolge sind an dem so genannten Interreg-Programm neben Kövizig auch die Wasserwirtschaftsdirektionen von Transdanubien und Oradea sowie die Gemeinde Szalárd im Komitat Bihor beteiligt.

Die Gesamtkosten des Projekts, das eine 100-prozentige Beihilfeintensität aufweist, belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro (rund 738 Millionen Forint zum aktuellen Mittelkurs), wovon 550.000 Euro auf Kövizig entfallen werden. Die Finanzierung erfolgt zu 80 % durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und zu 20 % durch eine inländische Kofinanzierung für die ungarischen Partner, hieß es.

Sie bauen auch eine Wasser-Ausstellung

Innerhalb von 30 Monaten muss Kövizign eine Schwerkraft-Wasserübertragungsstrecke entwerfen, die einen Teil des Sebes-Körös-Wassers in den Schwarzen Körös leiten kann und gleichzeitig die an den Sebes, den Kettős, den Schwarzen Körös und die Landesgrenze angrenzenden Gebiete mit überschüssigem Wasser versorgt.

Während der Projektdurchführung wird ein Wassergenehmigungsplan (einschließlich einer Umweltverträglichkeitsprüfung) für den Kanal, der die Flüsse Sebes, Kettős und Fekete-Körös verbindet, sowie ein Wassergenehmigungsplan für die Wasserentnahmeanlage in Sebes-Körös erstellt.

Berettyó (Bonpethu/Wikimedia)

44 km Kanal geplant

Es ist geplant, dass der Verbindungskanal mit einer Länge von fast 44.000 Flussmetern einen Durchfluss von etwa 4-6 Kubikmetern Wasser pro Sekunde nach Sarkad führen kann. Außerdem wird der Schwallwasserzulaufkanal des Biharugra-Haupteinlaufs umgebaut: Es werden Ausbaggerungen und Auskleidungsreparaturen durchgeführt, um eine größere Wassersicherheit zu erreichen und Verdunstungsverluste zu verringern.

Das Projekt endet am 12. September 2027, heißt es in der Pressemitteilung.

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