Begrenzte Strecke

Das Projekt eines Unterwassertunnels zwischen Europa und Afrika ist einen Schritt weiter gekommen

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Aber für die Fußball-WM 2030 wird es noch nicht fertig sein. Nach den Plänen soll man in nur einer halben Stunde von Spanien nach Marokko gelangen können.

Der Eisenbahntunnel zwischen Spanien und Marokko wird laut der neuesten Machbarkeitsstudie des deutschen Unternehmens Herrenknecht nicht rechtzeitig zur Weltmeisterschaft 2030 fertiggestellt sein. Die Website railwaypro.com berichtet, dass die Analyse Folgendes ergeben hat:

Das Gebäude kann innerhalb eines realistischen Zeitrahmens zwischen 2035 und 2040 in Betrieb genommen werden.

In früheren Planungsphasen des Projekts war es noch mit den infrastrukturellen Ambitionen im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2030 verbunden, die gemeinsam von Spanien, Marokko und Portugal ausgerichtet wird.

Worum geht es bei der Entwicklung?

Der Tunnel, der Europa mit Afrika verbinden soll, würde unter der Straße von Gibraltar gebaut werden und nach dem aktuellen Konzept etwa 65 Kilometer lang sein, schreibt die internationale Eisenbahnzeitung.

Es würde aus zwei getrennten Röhren bestehen, jeweils mit einem Gleis, für den Personen- und Güterverkehr, und eine maximale Tiefe von 475 Metern erreichen. Nach den Plänen würde die Strecke zwischen Spanien und Marokko mit dem Zug in etwa 30 Minuten zurückgelegt werden können.

Was ist die Bedeutung?

Der Eisenbahntunnel unter der Straße von Gibraltar wäre aus Sicht der Eisenbahn- und Verkehrspolitik ein Projekt von historischer Bedeutung: Er hätte in etwa denselben Umfang wie seinerzeit der Kanaltunnel zwischen Europa und Großbritannien.

Heute zwischen Europa und Afrika:

  • Es gibt keine direkte Landverbindung.,
  • der Warenverkehr erfolgt überwiegend auf dem Seeweg,
  • Der Personenverkehr basiert auf Flugzeugen oder Fähren.

Mit dem Bau des Tunnels würde erstmals eine durchgehende Eisenbahnverbindung zwischen Europa und Afrika entstehen, was völlig neue Dimensionen im Verkehrswesen eröffnen würde.

Was könnte die größte Herausforderung sein?

Die fast 300.000 Euro teure Analyse bestätigte, dass das Projekt technisch machbar ist, es sich jedoch um eines der komplexesten Ingenieurprojekte weltweit handeln würde.

Der Bericht hebt insbesondere den Bereich der Kamarinális-Schwelle hervor, wo die geologischen Verhältnisse des Meeresbodens und die strukturelle Instabilität eine große Herausforderung für die Tunnelbohrmaschinen darstellen. Experten sind jedoch der Meinung, dass diese Probleme mit den heutigen technologischen Mitteln bewältigt werden können, was einen erheblichen Fortschritt gegenüber den Untersuchungen der vergangenen Jahrzehnte darstellt.

Quelle: Link

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