Begrenzte Strecke

Die Arbeiten haben begonnen, damit der Bahnhof von Gyula seine Bedeutung zurückgewinnt.

Veröffentlicht

Foto: Ernő Görgényi/ Facebook
Durch die Wiederherstellung des ursprünglichen hohen Daches wird das Bahnhofsgebäude wieder zu einem markanten Element der Skyline der Béke sugárút.

Am Mittwochvormittag berichtete Építési és Közlekedési Minisztérium (ÉKM) bei einer Pressekonferenz vor Ort über die Renovierungsarbeiten am Bahnhof Gyula. Die Details des Projekts wurden von Staatssekretär Nándor Csepreghy vorgestellt.

Die Achse des Gebäudes wird wieder auf die Linie der Béke sugárút zurückgesetzt.

Wie bereits beschrieben haben, wird die umfassende Sanierung und Umgestaltung von Jánosik és Társai Kft. durchgeführt. Ziel der Investition ist unter anderem die Modernisierung der Gebäudestruktur und der Funktionalität, die Gewährleistung eines den energetischen Anforderungen entsprechenden Betriebs sowie eine übersichtlichere Gestaltung der Bahnhofsräume.

Ein wichtiger Bestandteil der geplanten Maßnahmen ist die Wiederherstellung des ursprünglichen hohen Daches, wodurch die Achse des Gebäudes wieder auf die Linie der Béke sugárút (Friedensallee) ausgerichtet wird. Bei der Gestaltung der Fassade wurde der Charakter des lokal denkmalgeschützten Lagerhauses als Grundlage genommen, wobei Ziegelverzierungen und verputzte Oberflächen zum Einsatz kamen.

Die Struktur und Innenausstattung des Gebäudes werden komplett renoviert.

Bei der Pressekonferenz am Donnerstag erklärte Nándor Csepreghy, dass die Regierung mit dem über eine Milliarde Forint teuren Umbau eine alte Schuld begleicht. Das landesweite Programm zur Erneuerung der Bahnhöfe betrifft 36 Standorte in 14 Komitaten. Mit rund 800 Milliarden Forint werden tausend Kilometer Eisenbahnstrecke erneuert und auch der Fuhrpark verbessert: Es werden tausend neue, in Ungarn hergestellte Busse angeschafft und hundert neue, moderne Lokomotiven in Betrieb genommen.

Ernő Görgényi, Bürgermeister von Gyula, erinnerte daran, dass am 23. Februar 2022 gemeinsam mit dem Abgeordneten József Kovács angekündigt wurde, dass die Arbeiten im Sommer beginnen würden; aufgrund des am nächsten Tag ausgebrochenen russisch-ukrainischen Krieges wurde das Projekt jedoch auf die Warteliste gesetzt. János Lázár versprach noch während des Kommunalwahlkampfs, die Pläne zu überprüfen. Infolgedessen übergab der Bauherr MÁV Pályaműködtetési Zrt. am 23. Januar dieses Jahres die Baustelle an den Bauunternehmer Jánosik és Társai Kft..

Einen Tag vor der Pressekonferenz gab Ernő Görgényi, Bürgermeister von Gyula, auf seiner seiner Social-Media-Seite bekannt, dass die Gerüste an der Südfassade des Aufnahmegebäudes bereits aufgestellt worden seien. Außerdem seien vor Ort bereits die Container aufgestellt worden, in denen während der Bauarbeiten im Gebäude der Warteraum, die Kasse, die Sanitäranlagen und andere Funktionen untergebracht werden sollen.

Der Platz vor dem Bahnhof wird ebenfalls umgestaltet: Es wird ein Kreisverkehr gebaut.

Die Renovierung betrifft das gesamte, fast 1000 Quadratmeter große Gebäude sowie etwa 710 Quadratmeter in der unmittelbaren Umgebung des Gebäudes. Im Rahmen der Investition werden neue Fahrradabstellplätze und ein Fahrgastinformationssystem eingerichtet und das Gebäude barrierefrei gestaltet.

Im Rahmen des Programms TOP Plusz wird die Gemeinde den Platz vor dem Bahnhof umbauen und renovieren. Die Details dazu wurden von Vizebürgermeister István Kónya bei der Pressekonferenz vorgestellt. Mit den gewonnenen Mitteln in Höhe von 960 Millionen Forint wird die dreigliedrige Kreuzung in einen Kreisverkehr umgebaut, am Bahnhof werden neue Geh- und Radwege, Bushaltestellen, Parkplätze und ein Taxistand eingerichtet und der Bereich mit Pflastersteinen gepflastert. „Da das Projekt eine staatliche Straße betrifft, ist Magyar Közút Zrt. der Konsortialpartner der Stadt”, erklärte István Kónya.

Ernő Görgényi gab bekannt, dass die Renovierung des Bahnhofs voraussichtlich im Mai 2027 abgeschlossen sein wird. Die Neugestaltung des Platzes vor dem Bahnhof soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen und bis Ende 2027 abgeschlossen sein. „Dann wird die Hauptstraße der Stadt, die Béke sugárút, zwischen zwei imposanten Plätzen verlaufen, da der Kossuth tér bereits 2006 renoviert wurde”, erklärte er.

Quelle Link

Beliebt