Was wird gebaut?
Die renovierte Szeretetkórház (Krankenhaus der Liebe) der Mazsihisz in Zugló ist fertiggestellt
Ministerpräsident Viktor Orbán und Andor Grósz, Präsident der Föderation der Jüdischen Gemeinden in Ungarn (Mazsihisz), übergaben am 3. Dezember das renovierte Gebäude des Mazsihisz-Krankenhauses. Wie Viktor Orbán bei der Feierlichkeit betonte, findet derzeit eine umfassende Sanierung des Gesundheitswesens auf nationaler Ebene statt. Er erinnerte daran, dass 91 Krankenhäuser, 54 Ambulanzen und 107 Rettungsstationen renoviert und in Budapest 13 Krankenhäuser modernisiert worden seien.
„Das jüdische Krankenhaus liegt mir besonders am Herzen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass dort, wo Patienten in kirchlichen Einrichtungen betreut werden, eine besondere Qualität entsteht”, sagte der Regierungschef.
Andor Grósz sagte in seiner Begrüßungsrede, dass die vollständige Renovierung des Szeretetkórház dank einer staatlichen Förderung in Höhe von rund 8,5 Milliarden Forint realisiert werden konnte. Die Einrichtung steht nicht nur den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, sondern der gesamten ungarischen Gesellschaft zur Verfügung.
„Die herausragende Rolle dieses Krankenhauses zeigt sich nicht nur in der Versorgung chronisch Kranker und Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparats, sondern auch in der Hospizpflege, denn hier befindet sich die größte Hospizabteilung des Landes“, betonte er.
Ein modernes Krankenhaus entstand nach sechs Monaten intensiver Arbeit
Im Mai berichteten wir, dass Kolmann Bau, das auch für das Gebäude III verantwortlich ist, den Zuschlag für die Rekonstruktion des 1910 fertiggestellten Gebäudes II erhalten hat. Mit dem Krankenhausgebäude in der Amerikai út 53 und der Laky Adolf utca 42 im XIV. Bezirk entstand eine der wichtigsten Gesundheitseinrichtungen der jüdischen Gemeinde. Der Zustand des Gebäudekomplexes hat sich inzwischen verschlechtert, sodass er im Rahmen eines größeren, das gesamte Krankenhaus umfassenden Sanierungsprojekts renoviert werden konnte.
Das 2241 m² große Gebäude II wurde durch den Anbau Kolmann Bau um insgesamt 227 Quadratmeter erweitert – unter anderem mit einem neuen Haupteingang und einer Patientenaufnahme. Die alten Treppenhäuser des dreistöckigen Krankenhauskomplexes mit hohem Dach wurden abgerissen und durch moderne, barrierefreie Aufzüge und Treppen ersetzt.
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