Wasserwirtschaft
Drei Seen in Nordostungarn werden durch diese Entwicklung geschützt
Ein groß angelegtes Entwicklungsprogramm im Wert von 415 Millionen Forint zur Erhaltung und Wiederherstellung von Feuchtgebieten in der Region Tarna-Lázbérc wird mit Unterstützung der EU eingeleitet.
Die Initiative wird sich nicht nur auf die Verbesserung des ökologischen Zustands bestehender Seen und Feuchtgebiete konzentrieren, sondern auch die Schaffung neuer künstlicher Gewässer und den Bau von Umleitungsanlagen zum Schutz von Amphibien umfassen.
- sagte András Rácz, Staatssekretär des Landwirtschaftsministeriums (AM), bei einer Presseveranstaltung in Banapati, wie das Ministerium am 14. Mai mitteilte.
Im Rahmen des Programms KEHOP Plus startet die Direktion des Nationalparks Bükk neun Großprojekte mit einem Gesamtvolumen von 3,3 Milliarden Forint. Der größte Teil der Mittel ist für die Sanierung geschädigter natürlicher Lebensräume und gezielte Maßnahmen zur Erhaltung gefährdeter Arten bestimmt.
Die Antwort auf den Klimawandel
Das derzeitige Bauvorhaben befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Tarnavic und im Landschaftsschutzgebiet Lázbérc und berührt damit unmittelbar Schutzgebiete von nationaler Bedeutung und Natura 2000. In den letzten Jahren haben der Klimawandel und die Veränderungen des Wasserhaushalts zum Verlust oder zur vorzeitigen Austrocknung zahlreicher wertvoller Lebensräume in der Region geführt, was eine ernsthafte Bedrohung u. a. für Amphibien, Reptilien, Libellen und Vogelarten darstellt.
Kampf gegen die Auffüllung von drei Seen
Das langfristige Überleben der drei größten Seen - Bodó, Kéri und Verőlápai - wird durch das Ausbaggern und den Ausbau von Schleusentoren sichergestellt, um deren Füllung zu verlangsamen. Darüber hinaus werden an vierzehn Standorten im Landschaftsschutzgebiet Tarnavík und an vier Standorten im Landschaftsschutzgebiet Lázbérc Teiche mit einer Größe von 100 bis 300 Quadratmetern angelegt, ergänzt durch kleinere Gewässer mit einer Größe von 2 bis 50 Quadratmetern an weiteren 183 Standorten.
Der Bau von Landschaften am Oberlauf des Szentgyörgyi-Bachs und von Staudämmen am Mocsolyás-Bach wird dazu beitragen, das Hochwasser zurückzuhalten und tote Tümpel und Senken mit Wasser zu versorgen, heißt es in der Erklärung.
Die Entwicklungen werden das Überleben und die Fortpflanzung des Flussregenpfeifers, des Grasfroschs, des Ziegenmelkers und vieler Vogel- und Fledermausarten direkt unterstützen. Eines der Hauptziele des Projekts ist es, der durch den Klimawandel und hydrologische Anomalien verursachten Verschlechterung kleiner Feuchtgebiete entgegenzuwirken und so zur langfristigen Erhaltung verschiedener Lebensgemeinschaften beizutragen", sagte der Staatssekretär. Besonderes Augenmerk wird auf die Verbesserung des Erhaltungszustands von Amphibien, die Erweiterung ihrer Fortpflanzungsmöglichkeiten und die Abschwächung der Auswirkungen von Krankheiten und menschlichen Störungen gelegt, fügte er hinzu.
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