Was wird gebaut?

Das Krankenhaus in Dombóvár steht vor einer bedeutenden gesundheitlichen Verbesserung

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Foto: St. Lukas-Krankenhaus Dombóvár/Facebook
Das Krankenhaus in Dombóvár könnte renoviert werden, das öffentliche Ausschreibungsverfahren wurde unter Vorbehalt eingeleitet.

Die Ausschreibung für Építési és Közlekedési Minisztérium kann unter TED eingesehen werden und betrifft die zweite Phase der Entwicklung der ambulanten Fachversorgung des Krankenhauses Szent Lukács in Dombóvár. Die bedingt eingeleitete öffentliche Ausschreibung umfasst auch Planungs- und Ausführungsaufgaben.

Ziel der Investition ist es, dass die Klinik ihre Patienten in einer modernen Umgebung empfangen kann, die den aktuellen gesundheitlichen, technischen und fachlichen Anforderungen entspricht, ohne dass dafür ein Neubau erforderlich ist, sondern innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur.

Über den Abschluss der Entwicklung entschied die Regierung in ihrem Beschluss Nr. 1193/2025. (VI. 5.), in dem sie die Fertigstellung der zuvor begonnenen Investition in die ambulante Fachversorgung im Szent Lukács-Krankenhaus in Dombóvár in zwei Phasen genehmigte.

  • Phase I: Fertigstellung der zuvor unterbrochenen Investition (dies ist nicht mehr Teil des aktuellen Projekts),
  • Phase II: Komplette Renovierung der Praxis, die nun beginnen kann.

Die erste Phase begann vor Jahren, doch die Bauarbeiten wurden unterbrochen, sodass Teile des Gebäudes als architektonische Ruinen zurückblieben. Laut dem Artikel teol.hu stehen bereits 266 Millionen Forint für die Umsetzung der ersten Phase zur Verfügung, die für die Wiederaufnahme des Projekts und die Nachholung der ausstehenden Arbeiten verwendet werden sollen.

Umfassende Renovierung

Die zweite Phase betrifft insgesamt fast 1800 Quadratmeter Nettofläche der Praxis. Die Renovierung umfasst die komplette Sanierung der Architektur, der Haustechnik und der Elektrik. Die Arbeiten umfassen

  • auf das zweistöckige Hauptgebäude,
  • auf den einstöckigen Nordwestflügel,
  • auf den Ostflügel,
  • sowie einen Teil des Westflügels der Phase I und die endgültige Gestaltung der Sanitäranlagen Nr. 137–140.

Die Investition unterliegt keiner Baugenehmigungspflicht, da kein neues Gebäude errichtet wird.

Die Arbeiten beginnen mit umfangreichen Abbrucharbeiten:

  • Entsorgung von mehr als 1400 Kubikmetern Bauschutt,
  • Trennwände, Verkleidungen, Sockelleisten, Türen und Fenster,
  • Entfernen von Deckenverfüllungen und vorgefertigten Betonelementen.

Anschließend werden neue Strukturen und Oberflächen hergestellt:

  • schwimmender Boden, neue Sockelleisten,
  • Gipskarton-Zwischendecken und Trennwände,
  • Kalt- und Warmbeläge, PVC- und Kunstharzböden,
  • über 6500 Quadratmeter Dispersionsanstrich.

Auch das äußere Erscheinungsbild wird erneuert:

  • Fassadendämmung auf fast 1100 Quadratmetern,
  • die Isolierung gegen Bodenfeuchtigkeit lösen,
  • In den Außenbereichen werden neue Bodenbeläge verlegt.

Neue Fenster und Türen, moderne Konstruktionen

Im Rahmen des Projekts werden 245 neue Türen, Fenster und Vorhangfassaden eingebaut. Außerdem:

  • neue Stahlbeton-Fundament- und Aufbauteile,
  • Stahlkonstruktionen,
  • Auch Öffnungsüberbrückungen werden dort hergestellt, wo dies aufgrund der Innenumgestaltung erforderlich ist.

Moderne Maschinen, Kühlung, Heizung und Stromnetz

Ein wesentlicher Teil der Renovierung besteht im vollständigen Austausch der gebäudetechnischen Anlagen:

  • Fast 1000 Meter neue Rohrleitungen werden gebaut,
  • 56 neue Flachheizkörper werden eingebaut,
  • Außenluftbehandlungsgeräte, Wärmerückgewinnungslüfter,
  • Eine Flüssigkeitskühlungsanlage und 59 Klimakonvektoren sorgen für ein angenehmes Raumklima.
  • Auch die Regenwasserableitung wird erneuert.

Das Stromnetz wird fast vollständig neu aufgebaut:

  • mehrere tausend Meter neue Stark- und Schwachstromverkabelung,
  • fast 440 neue Leuchten,
  • Ein strukturiertes Datenübertragungsnetzwerk und optische Rauchmelder sorgen für einen sicheren und modernen Betrieb.

Quelle: Link

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