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Wir besuchten das größte inländische Bauprojekt, das derzeit durchgeführt wird
Die Vorbereitungen für die Einbringung des ersten Rumpfteils an der Donaubrücke in Mohács, die einen Meilenstein darstellen, schreiten gut voran, wobei zahlreiche Arbeitsprozesse parallel ablaufen. Über das Projekt, das im Rahmen der Investition Építési és Közlekedési Minisztérium und der Ausführung Duna Aszfalt Zrt. realisiert wird, berichten wir in einem ausführlichen Bericht.
Die Zuweisung von Fördermitteln stellt sicher, dass in einem besonders geschützten Gebiet keine Bauwerke errichtet werden.
Im Rahmen des Projekts, das umfangreiche Straßenverbesserungen sowohl auf der Flachland- als auch auf der transdanubischen Seite umfasst, wird eine 756 Meter lange Brücke über die Donau gebaut, die das Ergebnis jahrhundertelanger Bemühungen ist. Die Querung, zu der auch eine vierspurige Straße und ein Radweg gehören, wird aus drei Brücken gleicher Bauart, aber mit unterschiedlichen Spannweiten - 272, 252 und 232 Meter - bestehen, wodurch sichergestellt wird, dass keine Stützpfeiler in einem besonders geschützten Gebiet errichtet werden.
Um sich einen Überblick über das Projekt zu verschaffen, lohnt sich auch ein Blick auf die Hauptpunkte der Brücke in der obigen Abbildung.
Von den vier Widerlagern werden die Pfeiler 1 und 2 am linken Donauufer, auf der neu-mährischen Seite, in der Flussaue gebaut. Pfeiler 3 wird als Pfeiler im Flussbett gebaut; Pfeiler 4 wird auf der Mohácser Seite, neben dem Bahnhof, als Brücke am rechten Ufer gebaut.
Bau einer Binnenschiffsbrücke auf der neumährischen Seite
Nach dem Bericht, der unserer Zeitung vorliegt, wurde der Montageplatz für die Brücke am linken Donauufer bereits im Sommer eingerichtet. Die Verriegelung und das Schweißen der auf der Baustelle eingetroffenen Stahlelemente sind im Gange, während der Bau des Stahlbetonschiebeträgers ebenfalls stetig voranschreitet.
Ebenfalls am linken Ufer, auf der Dammkrone, wurde eine Schlitzwand zur Verstärkung des Hochwasserschutzdammes fertiggestellt. Ebenfalls auf der linken Uferseite wurde im Juli die organisatorische Zufahrtsstraße gebaut.
Die Schilfmauerarbeiten wurden am linken Ufer durchgeführt, und als Fortsetzung davon wurde die Binnenschifffahrtsbrücke gebaut und die Binnenschifffahrtsbrücke errichtet, die die Verbindung zum Arbeitsbereich des künftigen Seewalls 3 herstellen wird.
Als weiteres Projektelement am linken Ufer wurde im Juli die Probebohrung des Auenwiderlagers 2 abgeschlossen, gefolgt von der Verladung des Probepfahls im August.
Es ist zwei Jahrzehnte her, dass eine solche Lösung in Ungarn zum letzten Mal verwendet wurde.
Im März wurde auch der O-Zellen-Testpfahl beim Bau des 3. Böschungspfeilers im Flussbett gebohrt, belastet und bewertet. Die Rammarbeiten können am Widerlager 3 beginnen, nachdem die ersten Stahlbetonrindenpfähle gesetzt wurden.
Dieser Schritt ist ein Meilenstein in dem Projekt: Die erste Rinde soll Anfang Oktober verlegt werden. Nach Angaben unserer Zeitung war die letzte Brücke in Ungarn, die mit Stahlbetonrinde gebaut wurde, die Pentele-Brücke, die 2007 eingeweiht wurde.
Sechs 160 Tonnen schwere Rindenpfähle sollen an den Deich gebracht werden
Mit der oben erwähnten Rinde sind wir auch auf das rechte Donauufer übergegangen, denn die Stahlbetonrinde wird im Freihafen von Mohács paarweise eingebaut. Die neue Rinde wird immer auf dem vorherigen Element installiert - so ist gewährleistet, dass die unter Wasser zu verlegende Rinde genau passt.
Wir haben auch etwas über das Projekt
Im Freihafen wird die Barke mit dem Schwimmkran Clark Adam auf die Barke gehoben, da sie jeweils rund 160 Tonnen wiegt. Natürlich wird die Clark Adam die Elemente auch an der Anlegestelle anheben. Insgesamt werden 6 Rindenelemente gebaut: Die pflaumenförmigen Elemente werden 52 Meter lang und 8 Meter breit sein.
Ein weiterer spektakulärer Arbeitsbereich auf der Südseite ist der Montagebereich am rechten Ufer. Hier wurden auf der Hochuferseite der Brücke am Brückenpfeiler 4 Rammarbeiten durchgeführt. Unmittelbar danach wurde mit dem Bau des stromaufwärts gelegenen Bauwerks des Brückendecks 4 begonnen, um es an den Schiebeträger anschließen zu können. Das Ende des Gleitträgers reicht bis zur Mündung der Industrie- und öffentlichen Gleise am Bahnhof von Mohács zurück.
Die Montage der Stahlquerschnitte auf beiden Seiten hat begonnen
Am 28. Juli trafen die ersten Stahlelemente auf dem Montageplatz am rechten Ufer ein und die Montage begann sofort. Der zweite Querschnitt, d.h. die ersten 42 Meter der Elemente, wird jetzt montiert.
Am linken Ufer müssen zwei Bogenbrücken (232 und 252 Meter) gleichzeitig in der erforderlichen Größe montiert werden, von denen der erste, der so genannte Vormontagebereich, bereits fertiggestellt ist und die ersten drei Querschnitte, d. h. die ersten 52 Meter, montiert werden. Im Vormontagebereich wurden die Montagekontrollmaschinen aufgestellt, zwei Langfeldkübelwagen mit einer Tragfähigkeit von 20 Tonnen.
An einigen Stellen sind die Böschungsfundamente im Tieflandstraßenbau bereits fertiggestellt worden
Ein wichtiges Element der Investition in Mohács ist der damit verbundene Straßenausbau:
Zwischen der Hauptstraße 51 und der Autobahn M6 werden insgesamt 28,8 Kilometer Fernverkehrsstraße entstehen. Dies wird im Wesentlichen durch die Verbreiterung und den Ausbau der Hauptstraße 57 zwischen Pécs und Mohács erreicht.
Auf der Flachlandseite wird eine neue Strecke zwischen der Straße 51 und Újmohács gebaut. Auf dieser fast 20 km langen Strecke sind die Erdarbeiten im Wesentlichen im Gange: Etwa 8,8 km Humusausgleich sind abgeschlossen, und auf weiteren 2,9 km ist die Dammgründung fertiggestellt. Die zugehörigen Organisationswege und -flächen sind fertiggestellt.
Gleichzeitig wird auf dem Abschnitt in der Tiefebene gemäß der Verordnung ÉKM der ursprünglich zweispurige Abschnitt auf vier Spuren umgebaut. über diese Entscheidung hat unsere Zeitung bereits berichtet. In der Nähe der Brücke war jedoch bereits in den ursprünglichen Plänen eine vierspurige Straße vorgesehen, entsprechend waren die Straßenbauarbeiten im Bereich des Montageplatzes in Újmohács bereits vorangeschritten: Hier erreichte die Aufschüttung zusammen mit dem Bau des Montageplatzes für die Donaubrücke stellenweise eine Höhe von 6,0 m.
Auf der transdanubischen Seite wird eine weitere Brücke in der Nähe der Donau gebaut
Auch auf dem rechten Donauufer sind umfangreiche Straßenverbesserungen erforderlich: eine 8,5 km lange vierspurige Straße auf der Donauseite, die an der Brücke beginnt und bis zur Autobahn M6 führt.
Der erste Abschnitt wird auf der Trasse einer Gemeindestraße zwischen der Donaubrücke und der Hauptstraße 56, nach deren Abriss, auf einer Länge von 2,7 km gebaut. Jenseits der Hauptstraße 56 wird die bestehende Hauptstraße 57 auf vier Fahrspuren verbreitert.
Das erste interessante Projektelement bei der Entwicklung des rechten Ufers im Westen von Mohács ist die Überschneidung der parallel zur Donau verlaufenden Budapester Straße mit der künftigen Schnellstraße. Die Flusswiderlagerpfähle des hier entstehenden Brückenbauwerks B04 wurden bereits im Juli gebohrt und gesichert. Letzteres war notwendig, weil der bereits erwähnte verschiebbare Träger der rechten Uferspanne darüber gebaut wurde.
Auf der Bahnhofsseite der Brücke wurden die Stützpfahlarbeiten nach Probebohrungen Ende August teilweise abgeschlossen. Die Stützpfahlarbeiten werden nach der Errichtung der Arbeitsraumbegrenzungen zwischen den Gleisen fortgesetzt. An der Brücke wird in Absprache mit den Denkmalschutzbehörden besonderes Augenmerk auf den Erhalt des angrenzenden orthodoxen Friedhofs gelegt. Parallel zu den oben genannten Arbeiten wird auch der Damm des Donaukreisels, der die Brücke verbindet, gebaut.
Nach der Erneuerung der Versorgungsleitungen kann mit dem Bau von Dämmen und Brücken begonnen werden.
Insgesamt wird die vierspurige Straße zwischen dem Ende der Donaubrücke in Mohács und der künftigen Hauptstraße 56 in der Regel für Erdarbeiten und den Bau von Dämmen genutzt. Dieser Teil des Projekts soll bis Oktober 2028 fertiggestellt werden, zeitgleich mit der Mohács-Brücke.
Zu diesem Abschnitt gehören auch zwei Kreisverkehre, zwei Eisenbahnbrücken, zwei Straßenbauwerke, eine Straßenbrücke auf einer Nebenstraße und eine Fahrradunterführung sowie der Wiederaufbau der anschließenden Straßenabschnitte. Bei diesen Bauwerken handelt es sich in der Regel um Arbeiten zur Erneuerung der Versorgungsleitungen (Genehmigungen, Probebohrungen, Vorfertigung) und um vorbereitende Arbeiten für den Bau der Bauwerke. Anschließend kann mit dem Bau der Böschungen und Brücken begonnen werden.
Der westlichste Abschnitt wurde bereits vorübergehend für den Verkehr freigegeben.
Einigermaßen früher ist jedoch die vierspurige Straße zwischen der Autobahn 56 und der Autobahn M6 an der Reihe, wo die technische Übergabe bis Ende des Frühjahrs 2026 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Mohács 500 erfolgen soll. Dementsprechend hat es bereits vorübergehende Verkehrssperrungen gegeben, und der Verkehr wird bereits an mehreren Stellen auf neuen Fahrspuren und Umleitungen geführt.
Der Einbau von Teilen der Hauptstrecke, des Radwegs und der Umleitungsstrecken ist im Gange. Als Voraussetzung für den Einbau wurden die Erneuerung von Versorgungsleitungen, der Bau von Böschungen und hydraulische Arbeiten abgeschlossen oder werden parallel dazu durchgeführt.
Der Kreisverkehr von Busó, ein charakteristisches Merkmal des Gebiets, wird ebenfalls umgebaut
Neben dem Umbau des "Busó-Kreisels" (benannt nach der Busó-Statuengruppe an der Kreuzung der Hauptstraßen 56 und 57 - Anm. d. Red.), der den östlichen Ausgangspunkt des Abschnitts bildet, werden drei weitere Kreisverkehre und zwei Eisenbahnhauptbrücken gebaut. Außerdem werden der Radweg und die Verbindungsstraßen neu gebaut, eine neue Straßen- und Straßenbeleuchtung installiert sowie eine Straßen- und eine Fahrradbrücke über die Verbindungsstraßen gebaut.
Bei einer der beiden oben erwähnten Haupteisenbahnbrücken sind die Brückenwiderlager und die Fahrbahn fertiggestellt, und es laufen weitere Bauarbeiten.
Zur gleichen Zeit wurden am 28. Juli die Stahlbetonträger der anderen Haupteisenbahnbrücke in Lánycsók angehoben. Das Bauwerk der Brücke über den Marazai-Bach wird durch den teilweisen Abriss und Wiederaufbau der ehemaligen zweispurigen Brücke der Hauptstraße 57 errichtet.
Dem Bericht zufolge sind die Stahlbetonfertigteilträger für alle Brücken in diesem Abschnitt bereits fertiggestellt.
Ständige Beratung und Information für einen sicheren Transport
In dem Bericht wird abschließend darauf hingewiesen, dass dieser Abschnitt, der auch wegen der früheren Frist Priorität hatte, unter Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen und sicheren Verkehrs fertiggestellt werden muss. Dies erfordert eine kontinuierliche Planung und Organisation sowie eine ständige Abstimmung mit den betroffenen Behörden und Betreibern.
In diesem Zusammenhang wurde der Bevölkerung in den vom Gesamtprojekt betroffenen Gebieten mit Blick auf die nächsten Bauphasen ausdrücklich für ihre Mitarbeit gedankt. "Wir bitten weiterhin um die Geduld und das Verständnis der Verkehrsteilnehmer, die über den Fortgang des Projekts und die damit verbundenen aktuellen Verkehrsänderungen informiert werden, damit sie sich rechtzeitig darauf einstellen können.
Quelle: Link
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