Begrenzte Strecke

Der Testbetrieb auf der Eisenbahnstrecke Budapest-Belgrad läuft bereits.

Veröffentlicht

Illustrationsfoto (Tamás Dernovics/magyarepitok.hu)
Die Infrastruktur ist fertiggestellt, der Testbetrieb auf dem ungarischen Abschnitt der Eisenbahnstrecke zwischen den beiden Hauptstädten hat begonnen. Laut MÁV können die Züge Kiskunhalas in bis zu 75 Minuten erreichen.

Wir haben eine brandneue Eisenbahnstrecke gebaut, und bald wird auch der ungarische Abschnitt der Strecke Budapest-Belgrad fertiggestellt sein – beginnt die auf Facebook hochgeladene Videobotschaft auf Facebook mit den Worten: „Wir haben eine brandneue Eisenbahnstrecke gebaut, und bald wird auch der ungarische Abschnitt der Strecke Budapest-Belgrad fertiggestellt sein“, beginnt Zsolt Hegyi, Geschäftsführer der Gruppe MÁV, seine Videobotschaft auf Facebook.

Die alte Eisenbahnstrecke wurde praktisch abgebaut und an ihrer Stelle entstand eine brandneue, 160 Kilometer lange Eisenbahnstrecke, die mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h befahren werden kann und für den Personen- und Güterverkehr bestimmt ist. Die Infrastruktur ist fertiggestellt, die Gleise, die Oberleitung, die Gebäude, die Bahnsteige und die Signalanlagen stehen bereits, und wie man im Sprachgebrauch von MÁV sagt, beginnt nun der „Dunkelbetrieb”.

– zeigt darauf und erklärt: Das bedeutet, dass unter realen Bedingungen mit zwei Lokomotiven getestet wird, ob die Gleise tatsächlich befahrbar sind und alles so funktioniert, wie es geplant wurde.

Wir haben diesen Abschnitt, wie bereits zuvor <a href="https://magyarepitok.hu/kotott-palya/2025/10/megnyilt-a-budapest-belgrad-vasutvonal-teljes-szerbiai-szakasza" target="_blank" beschrieben haben, wird der ungarische RM International Zrt. und der chinesische China Tiejiuju Engineering & Construction Kft. sowie das ebenfalls chinesische China Railway Electrification Engineering Group (Magyarország) Kft., Laut János Lázár, Minister für Bauwesen und Verkehr, soll das Projekt Mitte Februar übergeben werden.

Wer schon einmal hier war, wird die Eisenbahnlinie kaum wiedererkennen.

Zoltán Hegyi weist in seiner heutigen Mitteilung darauf hin, dass diejenigen, die diese Strecke bereits zuvor befahren haben, die Bahnstrecke kaum wiedererkennen werden, da man auf der zweigleisigen, mit 160 km/h befahrbaren Bahnstrecke von Budapest nach Kiskunhalas in 75 Minuten und bis zur Grenze bei Kelebia in anderthalb Stunden gelangen kann.

Die Eisenbahnlinie wird eine Schlüsselrolle im internationalen Personenverkehr spielen, da mit der Eröffnung der Verbindung Budapest-Belgrad endlich eine Verbindung zwischen dem europäischen und dem serbischen Eisenbahnnetz hergestellt wird. Die Fahrzeit von Budapest nach Belgrad wird etwa dreieinhalb Stunden betragen.

Quelle: Link

Beliebt